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Neil Young veröffentlicht 45 Jahre unter Verschluss gehaltenes Album „Homegrown“


45 Jahre hielt Neil Young das Album „Homegrown“ aus persönlichen Gründen unter Verschluss und betonte, dass die Songs nie an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Doch nun hat der Künstler offenbar seine Meinung geändert. In den Neil Young Archives ist jetzt die Tracklist sowie ein Release-Datum bekanntgegeben worden. Demnach erscheint das Album noch in diesem Jahr.

Neil Young über „Homegrown“: „Es war ein bisschen zu persönlich“

Lange habe sich Neil Young gescheut, das Album „Homegrown“ zu veröffentlichen, für das er 1974 im Studio war und das ursprünglich ein Jahr später veröffentlicht werden sollte. „Es war ein bisschen zu persönlich“, erklärte der Musiker einst in einem Interview mit Cameron Crowe, das in der US-Ausgabe des ROLLING STONE erschien. „Es hat mir Angst gemacht. Diese Sachen habe ich nie veröffentlicht. Und ich werde es vermutlich auch nie tun. Ich würde mich zu sehr schämen, sie sind etwas zu real.“

Statt „Homegrown“ entschied sich Young damals übrigens kurzerhand, das 1973 aufgenommene Album „Tonight’s The Night“ zu veröffentlichen.

„Homegrown“ soll am 19. Juni erscheinen. Hier ist die Tracklist:

  1. Separate Ways
  2. Try
  3. Mexico
  4. Love Is A Rose
  5. Homegrown
  6. Florida
  7. Kansas
  8. We Don’t Smoke It No More
  9. White Line
  10. Vacancy
  11. Little Wing
  12. Star Of Bethlehem

Homegrown.jpg

Neue Fireside Session in den Neil Young Archives

Außerdem hat Neil Young eine weitere Fireside Session für seine Fans bereitgestellt. Das Solo-Akustikset wurde abermals in seinem Zuhause von Ehefrau Daryl Hannah gefilmt.

Diesmal spielte der Musiker:

One Of These Days
Good To See You
Daddy Went Walkin’
Through My Sails
After The Goldrush
Mother Earth
Distant Camera
Are You Ready For The Country

Fireside Session Nummer vier hier ansehen!


Neil Young: Das sind seine 6 seltsamsten und schwierigsten Alben

Von Christopher R. Weingarten Trans (1982) Young begrüßte die MTV-Ära mit einem Album, das allgemein für Ratlosigkeit sorgte. Er schwelgte in Synthesizern, schickte seine Stimme sogar durch einen Vocoder – und trieb seine Rock-Fans in den Wahnsinn. „Ich wusste sofort, dass es durchgeknallter Stoff war, der mit Neils bisherigem Output nichts zu tun hatte“, sagte Gitarrist Nils Lof­gren. „Mir wäre es allerdings nicht im Traum eingefallen, dass eine Plattenfirma das Album als ,nicht Neil Young genug‘ ablehnen würde.“ Es war das erste Album für Geffen Records, die Young später verklagten, weil er „nichtrepräsentative“ Musik abgeliefert habe. „Es war einfach der…
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