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Highlight: #AllefürsKlima: 16 Musiker(innen) und Bands, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen

Neil Young

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    Laut der Rock and Roll Hall of Fame ist Neil Young einer der größten Songwriter und Performer, die der Rock’n’Roll jemals hervorbrachte. Seine Musik ist geprägt von Einflüssen so unterschiedlicher Genres wie Folk, Country, Swing, Elektro und Rock. Seine Alben, die er im Alternative-Rock-Sound veröffentlichte, inspirierten Bands der Grunge-Bewegung wie Nirvana oder Pearl Jam, weswegen er heute als „Urvater des Grunge“ bezeichnet wird.

    Die musikalischen Anfänge von Neil Percival Young, der 1945 in Toronto geboren wurde, gehen auf die Band Buffalo Springfield zurück, die sich in den sechziger Jahren zu einer festen Größe in der kanadischen und amerikanischen Folk-Szene entwickelte. Nachdem er die Band 1968 wegen interner Differenzen verließ, verfolgte er zunächst eine Solokarriere und formierte die Gruppe Crazy Horse, mit denen er als „Neil Young And Crazy Horse“ Platten aufnahm. Außerdem schloss er sich kurzzeitig dem Trio Crosby, Stills & Nash an, mit dem er beim Woodstock Festival auftrat und für das er Songs wie „Helpless“, „Country Girl“ oder „Ohio“ komponierte.

    Schnell entwickelte Young einen einzigartigen und unverwechselbaren Gitarrensound, den er durch die Benutzung von selbstgebauten Effektgeräten erzielte. 1972 veröffentlichte er mit „Harvest“ sein viertes und bis heute erfolgreichstes Solowerk. Mit dem grüblerischen Track „Heart Of Gold“ gelang ihm ein Nummer-Eins-Hit. Obwohl dieses Album ihn als Country- und Folk-Künstler etablierte, begann er bereits mit den nachfolgenden Veröffentlichungen, sich von diesem Image zu entfernen. Live spielte er häufig lange, ausufernde Gitarrensoli; im Studio experimentierte er zu Beginn der achtziger Jahre mit Synthesizer- und Vocoder-Klängen. So erinnerte das Album „Trans“, das 1982 erschien, an Künstler wie Devo und Kraftwerk. Bis heute von den Fans verpönt, bezeichnet Young diese Platte als eine seiner liebsten.

    Als er 1990 zu seinen musikalischen Wurzeln zurückkehrte und einen lauten Rocksound mit oftmals stark verzerrten Gitarren verfolgte, beeinflusste er viele Künstler der damals aufstrebenden, alternativen Musikszene wie Sonic Youth oder Nirvana. Mit Sonic Youth ging Young anschließend gemeinsam auf Tour. Betroffen vom Selbstmord des Nirvana-Sängers Kurt Cobain komponierte den Song „Sleeps With Angels“ (1994), den er auf dem gleichnamigen Album veröffentlichte. Unter dem Titel „Mirrorball“ erschien 1995 seine Zusammenarbeit mit Pearl Jam, durch die Young einem jüngeren Publikum bekannt gemacht wurde.

    1995 wurde Neil Young in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2009 bekam er den Order of Canada, die höchste Auszeichnung des Landes Kanada für ein Lebenswerk. Young ist bis heute musikalisch aktiv und veröffentlichte über 30 Alben. Zu seinen bekanntesten Songs gehören unter anderem „Heart Of Gold“, „Rockin‘ In A Free World“, „Like A Hurricane“ und „Cinnamon Girl“.

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    #AllefürsKlima: 16 Musiker(innen) und Bands, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen

    Am 20. September findet der globale Klimastreik unter dem Motto #AllefürsKlima statt. Während an diesem Tag Bürger weltweit ihre Arbeit niederlegen und aus Protest auf die Straße gehen werden, inspiriert der von vielen als extrem kritisch empfundene Zustand unseres Planeten auch immer mehr Musiker, sich offen für den Klimaschutz stark zu machen. So widmete Grimes der „Göttin des Klimawandels“ mit „Miss_Anthopocene“ gleich ein ganzes Album, und auch Foals‘ aktuelle Platte „Everything Not Saved Will Be Lost“ setzt sich inhaltlich wiederholt mit ökologischen und politischen Themen auseinander. Andere Musiker sind mit ihrem Aktivismus bereits einen Schritt weiter und haben es sich…
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