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Neil Young verbietet Donald Trump den Mund: Keine Präsidentschaftskampagne mit „Rockin’ In The Free World’

Neil Young ist zwar ein Verfechter des „freien Rockens“, doch wenn sich Donald Trump des Hits ‚Rockin’ In The Free World’ (1989) bedient, sieht der 69-Jährige eine Grenze überschritten.

Young sagt, dass Trump das Lied am Dienstag (16.06.15) bei einem Auftritt im Rahmen seiner Kandidatur für den Posten des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers nutzte, ohne sich dies vorab genehmigen zu lassen. Ein Manager des Musikers erklärte: „Donald Trump war nicht autorisiert, ‚Rockin’ In The Free World’ bei der Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur zu benutzen.“

Abgesehen von rechtlichen Fragen tangierte Trump damit vor allem auch persönliche Befindlichkeiten Youngs: „Neil Young, ein kanadischer Bürger, ist Unterstützer von Bernie Sanders als Präsident für die Vereinigten Staaten von Amerika.“ Sanders hatte bekannt gegeben, für die Demokraten antreten zu wollen.

Trumps Sprecher weisen indessen den Vorwurf der unrechtmäßigen Nutzung von sich. „Durch eine Lizenzvereinbarung mit ASCAP zahlte Trump dafür und erhielt das legale Recht, Neil Youngs Aufnahme von ‚Rockin’ in the Free World’ bei dem heutigen Event zu nutzen.“

Der milliardenschwere Unternehmer sei außerdem ein großer Fan des Sängers, trotz dessen politischer Ansichten – „Rockin‘ In The Free World“ gilt als Anti-Republikaner-Song, thematisiert soziale Ungerechtigkeit und entstand zu einer Zeit, als mit Ronald Reagan ein Republikaner Präsident der Vereinigten Staaten war.


Neil Young: Der Kanadier ist jetzt US-Bürger – wegen Trump

Am Mittwoch (22. Januar) wurde der Traum für Neil Young endlich wahr – und er wurde offiziell zum US-Bürger ernannt. Der Grund dafür ist recht simpel. Der Sänger will bei der kommenden Wahl im November gegen Donald Trump stimmen. Young ist bekennender Gegner des Präsidenten und des rechten Flügels der USA. Stolz verließ er nach der Vereidigung, gemeinsam mit seiner Frau Daryl Hannah, das „Convention Center“ in Los Angeles und schwenkte dabei fröhlich eine kleine Amerika-Flagge. Die Einbürgerung in die USA unterliegt besonders strengen Auflagen und beinhaltet mehrere Interviews und Tests. Außerdem muss man schon viele Jahre dort leben und…
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