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Neil Young verbietet Donald Trump den Mund: Keine Präsidentschaftskampagne mit „Rockin’ In The Free World’

Neil Young ist zwar ein Verfechter des „freien Rockens“, doch wenn sich Donald Trump des Hits ‚Rockin’ In The Free World’ (1989) bedient, sieht der 69-Jährige eine Grenze überschritten.

Young sagt, dass Trump das Lied am Dienstag (16.06.15) bei einem Auftritt im Rahmen seiner Kandidatur für den Posten des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers nutzte, ohne sich dies vorab genehmigen zu lassen. Ein Manager des Musikers erklärte: „Donald Trump war nicht autorisiert, ‚Rockin’ In The Free World’ bei der Bekanntgabe seiner Präsidentschaftskandidatur zu benutzen.“

Abgesehen von rechtlichen Fragen tangierte Trump damit vor allem auch persönliche Befindlichkeiten Youngs: „Neil Young, ein kanadischer Bürger, ist Unterstützer von Bernie Sanders als Präsident für die Vereinigten Staaten von Amerika.“ Sanders hatte bekannt gegeben, für die Demokraten antreten zu wollen.

Trumps Sprecher weisen indessen den Vorwurf der unrechtmäßigen Nutzung von sich. „Durch eine Lizenzvereinbarung mit ASCAP zahlte Trump dafür und erhielt das legale Recht, Neil Youngs Aufnahme von ‚Rockin’ in the Free World’ bei dem heutigen Event zu nutzen.“

Der milliardenschwere Unternehmer sei außerdem ein großer Fan des Sängers, trotz dessen politischer Ansichten – „Rockin‘ In The Free World“ gilt als Anti-Republikaner-Song, thematisiert soziale Ungerechtigkeit und entstand zu einer Zeit, als mit Ronald Reagan ein Republikaner Präsident der Vereinigten Staaten war.


Keith Richards bedrohte Donald Trump 1989 mit einem Messer

ROLLING-STONE-Fundstück Im Jahr 1989 kehrten The Rolling Stones nach einer siebenjährigen Pause zurück ins Rampenlicht und spielten weltweit insgesamt 115 Konzerte. Die letzte Show während des US-Teils der Tour fand in der Boardwalk Hall in Atlantic City statt, wurde für das Pay-TV übertragen und gesponsert von „Trump Plaza Hotel And Casino“. Anscheinend wollte die Band auch schon in den 80er-Jahren nicht mit Trump in Verbindung gebracht werden. Deswegen schlossen sie mit ihrem Sponsor eine Vereinbarung, dass er in keiner einzigen Werbekampagne auftreten und - kein Witz! - auch dem Auftritt in Atlantic City fernbleiben sollte. Soweit die geläufigen Fakten. Doch…
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