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Neil Young vs. David Crosby: Graham Nash mischt sich ein

Die Seifenoper um Crosby, Stills, Nash & Young geht weiter. Nachdem Neil Young neulich geschworen hatte, dass es “nie wieder eine CSN&Y-Tour” geben würde, und David Crosby daraufhin auf Twitter gegen Young ätzte: “Ich kenne mindestens 20 Gitarristen, die besser als Neil sind”, mischt sich nun ihr alter Partner Graham Nash ein.

In einem Radiointerview  auf die Fehde angesprochen, und danach gefragt, ob er eine Reunion doch noch für möglich hält, antwortete Nash: “Neil ist derzeit etwas verärgert. Und ich kann ihn verstehen. Trotzdem: Man sollte in unserem Geschäft niemals nie sagen.”

Der Fehde vorausgegangen waren unbedachte Worte von David Crosby. Der hatte Neil Youngs neue Freundin, die Schauspielerin Daryl Hannah, in einem Interview als “giftiges Raubtier” bezeichnet, und sich nie dafür entschuldigt.

Graham Nash hofft dennoch auf einen versöhnlichen Ausgang: “Ich fände es traurig, wenn Crosby, Stills, Nash & Young wegen Davids unangebrachter Äußerungen über Daryl Hannah nicht weitermachen könnten. Ich wäre sehr traurig, wenn wir uns nicht auf die wahren Werte unserer Freundschaft besinnen und wie Erwachsene benehmen könnten.”


ROLLING STONE Weekender: der Freitag – Einhörner des Glücks

The Flaming Lips: Das Einhorn des Glücks Das Präludium ist „Also sprach Zarathustra“, die Ouvertüre der Ouvertüren schlechthin, und Wayne Coyne verkündet etwas, das zwar geografisch korrekt ist, aber nicht die poetische Wahrheit: „We are The Flaming Lips, and we come from Oklahoma.“ Dieses Oklahoma muss ein Ort wie Kansas in „The Wizard Of Oz“ sein: ein zauberhaftes Land, in dem Hollywood-Musical und Sechziger-Jahre-Pop, Prog-Rock und Psychedelik zu einem wohligen Wolkenkuckucksheim zusammenschießen. Bei dem elysischen Kitsch von „Race For The Price“ schweben Ballons durch das Zelt, und ein Konfettiregen flittert ins grelle Licht. Aufgeblasene goldene Gummilettern grüßen oberhalb der Bühne:…
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