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NOMINEE STYLE: Lizzo


„If I’m shinin‘, everybody gonna shine“ – wenn ich strahle, strahlen alle, singt Lizzo in ihrem Song „Juice“. Und wer wäre man, dieser Künstlerin, die wie geboren für die große Bühne wirkt, zu widersprechen? Mit ihrem 2019 erschienenen Album „Cuz I Love You“ hat Melissa Viviane Jefferson, wie Lizzo wirklich heißt, endlich die Platte veröffentlicht, die man sich von ihr schon lange gewünscht hatte: Instant-Hits voller Power-Soul, Rap-Banger, herrlich altmodische Blues-Schieber und Discopop, gerappt und gesungen mit Wucht, großem Diva-Gestus und viel Witz. Lizzos Videos sind überdrehte, lebenspralle Liebeserklärungen an sie selbst – und an die Stärke und Schönheit ihrer Schwestern im Geiste.

Engagement für Selbstliebe

Geboren wurde Lizzo, die große Solidaritäts-Botschafterin, 1988 in Detroit. Eine Zeitlang lebte sie in Minneapolis, zufällig auch Heimatstadt des Künstlers, der später eine Art Mentor für sie werden sollte: Kein Geringerer als der 2016 verstorbene Prince wurde durch Lizzos Debütalbum „Lizzobangers“ von 2013 auf sie aufmerksam und lud sie ein, an seiner Platte „PlectrumElectrum“ mitzuwirken. Ihren ersten kleinen Hype löste Lizzo aber ganz im Alleingang aus: In einem tausendfach geklickten und geteilten Video erzählte sie offen darüber, wie sie lernte, als dicke schwarze Frau ihren Körper zu lieben. „Body Positivity“, also das Engagement für Selbstliebe und gegen limitierende Schönheitsnormen, sollte Lizzos Musik fortan bestimmen.

War ihr zweites Album „Big GRRRL Small World“ noch im Selbstverlag erschienen, machte sie ihre EP „Coconut Oil“ von 2016 endlich bekannter, bevor mit „Cuz I Love You” der endgültige Durchbruch folgte. Der war längst überfällig, schließlich schafft Lizzo ein kleines Kunststück: Sie erinnert daran, wie revolutionär radikale Selbstakzeptanz ist. Gleichzeitig verkündet sie ihre Botschaft so unbekümmert und selbstbewusst, dass jedem klar ist: Diese Künstlerin ist nicht die Größte, obwohl sie anders ist als das Gros der normschönen Popstars – sondern gerade deshalb.

Am 22. November wird erstmals der International Music Award in Berlin vergeben. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier.



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