Ozzy Osbourne: Black Sabbath wussten nichts von Drogen-Rückfall


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Ozzy Osbournes Alkohol- und Drogenrückfall war dieses Jahr bereits ausführliches Thema in den Medien – nicht zuletzt, weil Ehefrau und Managerin Sharon Osbourne sich als Konsequenz zeitweilig von der Heavy-Metal-Legende trennte und aus der gemeinsamen Villa in Hollywood auszog.

Nun melden sich auch seine Bandkollegen von Black Sabbath, mit denen Osbourne dieses Jahr das Comebackalbum „13“ veröffentlichte, zu Wort. Diese wollen von Osbournes Rückfall, der zeitlich in die Phase der Albumproduktion fiel, nichts bemerkt haben:

„Weißt du was, ich konnte das gar nicht glauben“, erzählte Black-Sabbath-Gitarrist Toni Iommi demClassic Rock Magazine,er hat in meinem Haus gearbeitet, und ich habe es nicht einmal bemerkt. Keiner von uns hat das getan. Er hat das Ganze wirklich gut versteckt. Es war wirklich ein Schock, als Sharon uns das erzählte. Ich konnte einfach nicht glauben, dass er wieder mit dem Trinken begonnen hatte, ich habe einfach keine Zeichen gesehen“.

Seine Performance auf der Platte habe sein Rückfall nicht beeinträchtigt, aber es hätte dann doch Zeichen gegeben, so Bassist Geezer Butler:„Er hat es echt gut versteckt. Ich dachte, dass er einfach viel quasselte – manchmal hat er uns in den Wahnsinn getrieben, weil er nicht aufhören wollte zu reden – aber wir dachten, dass das eher mit der Aufregung wegen der neuen Platte zu tun hat“.

Mittlerweile, sagen Freunde der Band, soll Ozzy das Problem wieder im Begriff haben.