PANEL 2019: Bonaparte votet mit


Der König der Freaks und Gaukler – so könnte man das Image von Tobias Jundt aka. Bonaparte zusammenfassen. 2006 wurde die Idee zu dem bunten Performance-Kollektiv geboren, deren Mitglieder aus der ganzen Welt stammen, und das von dem Schweizer Künstler dirigiert wird. Als Heimatstadt geben Bonaparte auf ihrer Facebook-Seite natürlich St. Helena an, den unwirtlichen Ort, an dem ihr Namensgeber unfreiwillig seinen Lebensabend verbrachte. Ihre Shows: große Maskerade und halbnacktes über die Bühne Wirbeln.

Spätestens seit 2008 und den trash-avantgardistischen Stücken wie „Anti Anti“ oder „Too Much“ mischen sie die Gemüter und Tanzflächen nicht nur in Deutschland auf. Fünf Alben sind bisher erschienen, Bonaparte traten in den USA, Neuseeland und China auf, gewannen Musikpreise – auch Tobias Jundt nur den „Award of Love, 1978“ auf seiner Facebook-Seite vermerkt. Man nimmt sich selbst nicht all zu ernst. 

In den jüngst veröffentlichten Videos ist Bonapartes Look etwas erwachsener geworden – Jundt trägt den bunten Vogel lieber aufs Hemd gedruckt, anstatt selbst einer zu sein – der Sound hat nicht etwas von der ursprünglichen Rohheit verloren, er ist im besten Sinne gereift. Es besteht ja auch kein Zwang, ständig das Trash-Fabelwesen des Electro-Punk zu geben.


Florence And The Machine

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