Papst Leo XIV. und Bad Bunny treffen sich in Spanien

Der puerto-ricanische Sänger und seine Familie trafen Papst Leo XIV. am Montagabend in Madrid zu einem privaten Gespräch.

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Papst Leo XIV. hat am Montagabend ein privates Treffen mit Bad Bunny abgehalten – beide befanden sich zufällig zur gleichen Zeit in Spanien, wenn auch aus gänzlich unterschiedlichen Gründen.

Der Vatikan bestätigte das hochkarätige Zusammentreffen am darauffolgenden Tag, wie die „Washington Post“ berichtet. Demnach traf der Papst den puerto-ricanischen Sänger, seine Familie und weitere Begleiter – und begrüßte sie kurz im Madrider Estadio Santiago Bernabéu. Fotos von dem Treffen sollen laut Vatikan nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Bad Bunny hatte im vergangenen Monat seine zehnteilige Residency im Riyadh Air Metropolitano eröffnet – als Teil seiner Welttournee zum Album „Debí Tirar Más Fotos“. Der Auftritt in Madrid ist sein erster in Spanien seit acht Jahren und einer der größten, die je ein Latin-Künstler in Europa auf die Beine gestellt hat.

Papst unter 80.000 Fans

Das Publikum des Stars wird freilich nur vom Papst selbst übertroffen. Leos päpstliche Veranstaltung im Santiago Bernabéu zog am Montag laut Berichten rund 80.000 Menschen an. Die „Washington Post“ schreibt, dass er im Verlauf seines 13-monatigen Pontifikats bei verschiedenen Veranstaltungen bereits knapp zwei Millionen Menschen persönlich begegnet ist.

Als Leo am vergangenen Samstag an Bord des Papstflugzeugs mit Journalisten sprach, erkannte er Bad Bunnys Anziehungskraft auf junge Menschen an und ergänzte, die Jugend von heute suche „nach etwas mehr … [einer] spirituellen Dimension in ihrem Leben. Sie merken, dass da eine Leere ist, ein fehlendes Gefühl von Sinn.“

„Wenn man sie fragt, ob sie lieber Bad Bunny oder den Papst sehen wollen, werden viele Bad Bunny wählen“, sagte Leo. „Aber ich glaube, ein paar kommen auch wegen des Papstes. Und das sagt etwas aus.“

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil