Paul Weller erklärt seine Diskographie: Heute mit „22 Dreams“


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Paul Weller über sein Doppelalbum „22 Dreams“, das 2008 erschien:

„Da war ich wirklich mal überrascht, dass die Leute so positiv reagiert haben! Sie hätten mir ja auch vorwerfen können, dass ich jetzt etwas übertrieben habe – ein Doppelalbum, also wirklich. Aber offensichtlich haben viele verstanden, was ich damit erreichen wollte. Das Album ist wie eine Geschichte, die einen von Anfang bis Ende fesseln soll – kein Album, bei dem man mal reinhört und sofort mitkommt. Da muss man sich schon etwas Mühe geben.“

„Ich bin ohne die Band ins Studio gegangen, weil ich einen frischen Sound wollte, nicht das Gewohnte. Simon Dine spielte beim Arrangieren und Produzieren der einzelnen, sehr unterschiedlichen Teile eine große Rolle.
Lustigerweise haben einige Kritiker bei ihrem Lob für ’22 Dreams‘ erwähnt, dass ‚Confessions Of A Pop Group‘ damals ja auch gar nicht so übel war. Da ist man jetzt wohl gnädiger.“

„Manchmal lohnt es sich zu warten, bis der Wind sich dreht. Es muss nur viel Zeit vergehen. Einige Maler haben zu Lebzeiten ja auch kaum Anerkennung bekommen – aber kaum schneidet man sich das Ohr ab oder stirbt, wird man geliebt.“