Pharrell Williams und will.i.am: Rechtsstreit beigelegt


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Im vergangenen Jahr wollte Pharrell Williams sein „kreatives Unternehmen und seine Lebensart“ unter dem Namen „I Am Other“ markenrechtlich schützen lassen. „I Am Other“ klingt jedoch ganz schön wie „I.Am.Symbolic“. Das findet zumindest Rap-Kollege will.i.am, dem die namentliche Ähnlichkeit zu seinem Unternehmen gar nicht recht war. Im Handumdrehen fanden sich die beiden vor Gericht wieder, da will.i.am eine Verwechslungsgefahr zwischen den beiden Unternehmen sah.

Pharrell Williams erklärte: „Die ‚I Am Other‘-Marke bedeutet ‚Ich bin etwas anderes‘ und überlässt dem Konsumenten, wofür das ‚andere‘ steht. Es bedeutet bestimmt nicht ‚Ich bin Will‘.“ Williams legte außerdem eine Liste mit mindestens 146 Künstlern vor, die die Worte „I Am“ in ihrem Bandnamen tragen.

will.i.am erwiderte, dass Williams öfters geistiges Eigentum anderer missachten würde. Als Beispiele führte er das von Pharrell Williams mitgegründete Label Star Trak Entertainment und den Song „Blurred Lines“ von Robin Thicke an, der eine Kopie des Songs „Got To Give It Up“ von Marvin Gaye sein soll.

Das Ergebnis des Rechtsstreits: Beide Parteien haben sich nun außergerichtlich geeinigt. Details sind jedoch noch nicht bekannt.