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Phil Collins bastelt für Reissue drastisch an „Going Back“ herum

Auf „Going Back“ hatte Phil Collins 2010 seine Fassung vieler Motown- und Soul-Klassiker vorgelegt. Mit 25 Songs und mehr als einer Stunde Spielzeit war es auch recht lang geraten. In der neubearbeiteten Version für die „Take A Look At Me Now“-Reissue-Serie hat der Musiker nun noch einmal Hand angelegt und die Platte drastisch gekürzt.

„Billboard“ verriet Collins: „Es wird auf jeden Fall bearbeitet. Am Ende werden es wohl eher 11, 12, vielleicht 15 Lieder anstatt 25 auf dem Original. Es war einfach etwas zu viel Musik.“ Der inzwischen 65-Jährige ist mit dem Gesamtergebnis nicht zufrieden und will stattdessen nur noch seine Lieblingsstücke aus der Studioeinspielung gelten lassen.

Zudem soll „Going Back“, das von Carole King und Gerry Goffin geschriebene und bereits von Gordie und Dusty Springfield aufgenommene Schlussstück auf der LP, nun am Anfang stehen. Collins: „Meine Version von ‚Going Back‘ war wirklich hübsch, so dass wir entschieden haben, es nun einfach als erstes zu nehmen.“

„Going Back“ war Collins‘ bisher letztes Soloalbum, erschien sowohl als 18- wie als 25-Song-Variante und erreichte mühelos Platz eins der UK-Charts sowie die Top 15 in 16 anderen Ländern. Ein Veröffentlichungsdatum für das Reissue steht genauso wenig fest wie eine endgültige Tracklist.

Bisher erschienen in der Reihe der Neuveröffentlichungen von Collins‘ Soloalben „Face Value“ und „Both Sides“. Am 26. Februar kommen „Hello, I Must Be Going!“ und „Dance Into The Light“ heraus. Clou der Edition ist, dass der Sänger noch einmal alle Covershootings neu produzieren ließ – und nun der gegenwärtige Collins zu sehen ist. Für „Going Back“ musste der Musiker aber etwas anders herangehen, weil das ursprüngliche Artwork den 12-jährigen Collins beim Schlagzeugspielen zeigte. Wie das Endergebnis aussehen wird, ist aber derzeit noch unbekannt.

 

 


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