Phoebe Bridgers kündigt neues Album an: Willkommen beim „Lost Weekend“

Nach einer Reihe handyfreier Pop-up-Shows quer durchs Land hat die Singer-Songwriterin endlich den Nachfolger von „Punisher“ aus dem Jahr 2020 angekündigt.

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Phoebe-Bridgers-Fans, aufgepasst: PB3 kommt. Die Singer-Songwriterin hat ihr neues Album „Lost Weekend“ angekündigt – es erscheint am 14. August über ihr langjähriges Label Dead Oceans.

„Lost Weekend“ ist Bridgers‘ drittes Soloalbum, nach dem Durchbruch mit „Punisher“ im Jahr 2020. Eine Tracklist liegt noch nicht vor, doch Bridgers hat bei ihrer jüngsten Serie handyfreier Pop-up-Shows in kleinen Clubs quer durch die USA bereits mehrere neue Songs gespielt. Diese Reihe begann am 8. Mai in Roswell, New Mexico, und gipfelte am 4. Juni in einem Arenakonzert im New Yorker Madison Square Garden. „Falls irgendjemand von euch eine Apple Watch im Arsch versteckt hat, um das hier aufzunehmen – bitte stellt das nicht ins Internet“, sagte sie dem internetfreien Publikum im Garden. „Ich vertraue euch.“

Vor diesen Shows hatte sich Bridgers seit der Veröffentlichung von „The Record“ mit ihrer Supergroup boygenius (gemeinsam mit Lucy Dacus und Julien Baker) und der anschließenden Tour, die im Februar 2024 endete, weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. „The Record“ brachte der Band sechs Grammy-Nominierungen ein, während Bridgers für „Punisher“ vier Nominierungen erhielt.

Lennon-Referenz?

Ob der neue Albumtitel etwas mit John Lennons berüchtigtem „Lost Weekend“ zu tun hat, ist unklar – so wird die ausschweifende 18-monatige Trennung des Ex-Beatles von seiner Frau Yoko Ono ab 1973 bezeichnet. Bridgers besang Lennon bereits auf dem „Punisher“-Track „Moon Song“ und sprach damals gegenüber ROLLING STONE über ihn. „Mit Abstand bester Beatle“, sagte sie. „Er war für so viele meiner Helden eine Ikone – für Elliott Smith, für Daniel Johnston.“

Bridgers startet die Lost Tour am 15. September in Indianapolis und setzt sie mit weiteren Terminen durch den Herbst fort. Die Ankündigung begleitete ein Bild des Kunstfotografen Gregory Crewdson, der ROLLING STONE ein exklusives Interview über ihre Zusammenarbeit gab. „Es gab da eine Verbindung – dieses Gefühl von Geheimnis und Einsamkeit, der Wunsch, Bezüge zu Landschaft und all dem herzustellen“, sagte Crewdson. „Es ist ein Zusammentreffen von Phoebes Welt und meiner Welt.“

Angie Martoccio schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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