Pink Floyd sind jetzt auf TikTok


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Seit 30. Mai haben Pink Floyd einen eigenen Account auf der Social-Media-Plattform. 24 Stunden nach der Bekanntgabe hatte die Rock-Band bereits mehr als 7.500 Follower – und dazu noch zwei Videos erstellt. Im ersten Clip dreht sich eine graue Pyramide zu ihrem Song „Breathe (In the Air) “ aus dem 1973er-Album „The Dark Side of the Moon“.

Ein paar Stunden später kam der nächste Post. Ein Mix aus Aufnahmen der Band, alten Musikvideos und surrealen Animationen, während im Hintergrund „Another Brick in the Wall“ zu hören ist. Dazu der Text:  „PINK FLOYD NOW ON TIK TOK“. Roger Waters singt „We dont need no education/ We dont need no false control/No dark sarcasm in the classroom/ Teacher, leave…“, bevor das Video abrupt endet.

@pinkfloyd #pinkfloyd #TDSOTM50 #TDSOTM #fyp ♬ Breathe (In the Air) – Pink Floyd

@pinkfloyd Pink Floyd has arrived #pinkfloyd #anotherbrickinthewall #fyp ♬ Another Brick in the Wall, Pt. 2 – Pink Floyd

 

Für TikTok-Nnutzer ist jetzt auch der gesamte Katalog der Band weltweit verfügbar. Das heißt: UserInnen können zur Untermalung ihrer Videos auf jeden Song der 15 Pink-Floyd-Studioalben zugreifen. Von „The Piper at the Gates of Dawn“ bis zu „The Endless River“ ist alles möglich.

Song für die Ukraine

Im April veröffentlichte die Band erstmals seit 30 Jahren wieder eine Single. David Gilmour und Nick Mason (ohne Roger Waters) nahmen gemeinsam mit dem ukrainischen Musiker Andriy Khlyvnyuk den Song „Hey Hey Rise Up“ auf. Alle Erlöse sollen an den „Ukrainian Humanitarian Relief Fund“ gehen.

Um gegen die Invasion der Ukraine weiter zu protestieren, ließ die Band im März sowohl ihre komplette Diskographie nach 1987 als auch Gilmours Solo-Projekte, aus russischen und belarusischen Musik-Plattformen löschen.