Highlight: So wurde Discogs zur größten Plattenbörse der Welt

Plattenladenwoche 2015: Special-Thema „Made in Germany“ – alle Termine + Releases

Schon 2011 stellte das Event mit dem damaligen Motto „Musik von hier“ die deutschsprachige Musik in den Mittelpunkt. Seitdem ist der Anteil deutscher und deutschsprachiger Produktionen am Musikmarkt noch gestiegen. Beim immer noch hohen physischen Anteil am hiesigen Markt von immer noch rund 75% kann global gesehen nur Japan mithalten.

Außerdem ist so etwas wie die Plattenladenwoche international einmalig, weshalb das Thema „Made in Germany“ auf ganz vielen Ebenen zutrifft.

Limited Editions und Konzerte im Plattenladen um die Ecke

Seit 2009 will die Plattenladenwoche auf die die Stärken des Fachhandels und dessen Bedeutung für die Musikkultur in Deutschland hinweisen. Dazu gibt es – ähnlich wie beim Record Store Day – besondere Angebote, die nur an diesen Tagen verkauft werden und dazu Instore-Konzerte in  rund 120 Plattenläden in über 70 Städten.

The BossHoss - Pressebilder 2015 - CMS Source

Botschafter der diesjährigen Plattenwoche sind The BossHoss. „Wir sind mit und vor allem in Plattenläden groß geworden“, erzählten Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer den Veranstaltern vorab. „Dies war der Hort unserer musikalischen Früherziehung, und der Plattenhändler war der Mann des Vertrauens. Er wusste, was man hörte und wonach man suchte. Im Digitalen sucht man nach dieser Fachberatung vergebens. Der Plattenladen ist unersetzbar!“

Hier können Sie ein Vorschau-Video zum Event sehen:

Eine Liste aller Special Releases, die während der Plattenwoche erscheinen, finden Sie hier. Mit dabei u.a. „Meine beiden Schwestern“ von Wanda als farbige 7inch Vinyl und „Kokain und Himbeereis“ von Milliarden als limited 10inch Vinyl.

Alle wichtigen Termine und Instore-Konzerte (mit Darcy, Michael Wollny, Erik Cohen, Heinz-Rudolf Kunze u.a.) können Sie hier finden.


Liebeserklärung an „American Beauty“

Wer hätte je gedacht, dass es möglich sein könnte, wegen einer Plastiktüte zu weinen? „American Beauty“ rührt immer noch zu Tränen, auch 20 Jahre nach dem Kinostart. Das liegt daran, dass diese geradezu paradigmatische Tragikomödie mit Feingefühl und Sprüchen, die gezielten Boxschlägen gleichen, eine Riesenportion Melancholie über ihre Figuren ausschütten lässt und ihnen genüsslich dabei zuschaut, wie sie sich, mehr schlecht als recht, freischwimmen. Natürlich ist Lester Burnham, diese vom Leben kleingestampfte Wiederkehr von Wladimir Nabokovs Humbert Humbert, der sich vom amerikanischen Traum gelinde gesagt verarscht fühlt und nun wie ein pubertierender Teenager dagegen ankämpft, ein armes Würstchen. („Sehen sie…
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