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Polizei veröffentlicht Video von Prince‘ Haus nach seinem Tod

Fast genau zwei Jahre nach dem Tod von Prince durch eine Überdosis Schmerzmittel gibt es – zumindest auf juristischem Wege – keine weiteren Fragen mehr. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen laut „TMZ“ ohne Anklage beendet.

Staatsanwalt Mark Metz: „Wir haben einfach nicht genügend Indizien, um jemanden im Zusammenhang mit Prince‘ Tod anzuklagen. Es gibt auch keine Beweise, die auf irgendein anderes bösartiges Motiv, Vorsatz oder einen Komplott hindeuten könnten. Die Ermittlungen der Polizeidirektion des Sheriffs von Carver County flossen in ein selbst erstelltes Video, das den Tod des Musikers en detail noch einmal beleuchtet und nun von den Beamten auch für die Öffentlichkeit freigegeben wurde.

Unheimliches Video vom Paisley Park

Die Aufzeichnung beinhaltet alle die Videos und Fotos, die am 21. April 2016 im gesamten Paisley Park aufgenommen wurden. Prince wurde an dem Tag bewusstlos auf dem Rücken liegend vor einer Fahrstuhltür im Haus gefunden.

Haupthaus von Prince' Paisley Park in Chanhassen, Minnesota
Haupthaus von Prince‘ Paisley Park in Chanhassen, Minnesota

Der Rest des Videos zeigt den Standpunkt, den die Polizisten hatten, als sie den Raum betraten, in dem er gefunden wurde. Dutzende von Prince’s Platten sind an den Wänden in einem extrem hellen Raum zu sehen. Insgesamt macht der Clip einen wirklich unheimlichen, gar gespenstischen Eindruck – gerade auch, weil das Anwesen von Prince‘ vollkommen verlassen wirkt, die Aura des Sängers aber in jeder Ecke zu spüren ist. Obwohl die Polizei viele Tabletten in Prince‘ Räumen gefunden hat, ist auf dem Video nichts davon zu sehen. „TMZ“ veröffentlichte allerdings ein Foto von einem verschütteten Pulver, das von den Polizeibeamten auf einem Tisch entdeckt worden war.

Keine Hinweise auf Straftat

Laut Staatsanwaltschaft habe Prince gedacht, das Schmerzmittel Vicodin zu nehmen. Er habe dann aber gefälschte Tabletten geschluckt, die Fentanyl enthielten, was zu seinem Tod geführt habe. „Prince hatte keine Ahnung, dass er eine gefälschte Tablette zu sich nimmt, die ihn töten könnte“, sagte dazu Staatsanwalt Metz. Hinweise darauf, dass er die Tabletten von einer bestimmten Person erhalten hatte, gebe es auch nicht. „Wir haben keine direkten Beweise, dass eine bestimmte Person Prince das Fentanyl besorgt hat“, so Metz.

Jim Steinfeldt Getty Images


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