Post Malone zerschmettert Bierdose an seinem Kopf und schließt Stagecoach mit Shaboozey ab

Post Malone holte Jake Worthington und Braxton Keith auf die Bühne – und deutete mit Shaboozey mehr an, was noch kommen soll.

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Post Malone eröffnete sein Headliner-Set mit dem Aufheulen eines Motors, bevor er in eine Version von Craig Morgans „International Harvester“ startete. Nach diesem ländlichen Anthem betrat Malone – von Kopf bis Fuß in Denim gekleidet – die Bühne und stimmte die Tausenden auf den windigen Polofeldern mit der Frage ein: „Who’s fucking thirsty this evening, ladies and gentlemen?“

Der Star, der 2024 sein Country-Debüt beim kalifornischen Festival gab, spielte anschließend eine Medley aus eigenen Hits und Covers, die das Publikum zum Tanzen brachte. Malone servierte einige seiner größten Pop-Tracks, darunter „White Iverson“, „Circles“ (seine „favorite shape“) und „Sunflower“, und nutzte den Abend auch, um seinen Nashville-Schwenk und seine Liebe zu Country-Klassikern zu zelebrieren.

Natürlich durfte „What Don’t Belong to Me“ und „Wrong Ones“ aus seinem ersten Country-Album „F-1 Trillion“ nicht fehlen – ebenso wenig wie der Chart-Topper „I Had Some Help“, bei dem Shaboozey kurz für den Chorus auf die Bühne sprang. Dazwischen streute Malone reichlich Country-Covers ein: George Straits „Give It Away“, „I Swear“ von John Michael Montgomery und Garth Brooks‘ „Rodeo“. An einer Stelle dimmte er die Lichter, fuhr die Pyrotechnik hoch und ließ für „Rockstar“ die Funken fliegen – am Ende warf er sich auf die Hände und absolvierte ein paar Liegestütze.

Gäste und Bierdosen

Während viele im Publikum auf einen Auftritt von Morgan Wallen gehofft hatten, brachte Malone stattdessen zwei Country-Traditionalisten mit: Jake Worthington und Braxton Keith. Worthington sang Straits „Give It Away“; Keith spielte seinen eigenen Song „Cozy“. Dazu gab es klassisches Product Placement mit Malones Posty-gebrandeten Bud-Light-Dosen, die er enthusiastisch gegen seinen eigenen Kopf zertrümmerte.

Den Abschluss machte eine weitere patriotische Nummer: Malone coverte Toby Keiths „Courtesy of the Red, White and Blue (The Angry American)“.

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Malone, der 2015 mit seinem Rap-Debüt „White Iverson“ durchgebrochen war, hatte schon früh in seiner Karriere immer wieder seine Country-Leidenschaft durchscheinen lassen – mit Covers von Klassikern und Mainstream-Hits gleichermaßen. Darunter: Brad Paisleys „I’m Gonna Miss Her (The Fishin‘ Song)“, Hank Williams‘ „There’s a Tear in My Beer“ und Sturgill Simpsons „You Can Have the Crown“. Außerdem nahm er eine Version von Hootie & the Blowfishs country-nahem „Only Wanna Be With You“ für ein Pokémon-Tribute-Projekt auf (die Band trat auch beim diesjährigen Festival auf) und stand 2022 mit Billy Strings auf der Bühne, um Johnny Cashs „Cocaine Blues“ zu covern.

Rekorde und Kollaborationen

2024 verbrachte „I Had Some Help“, seine Hit-Kollaboration mit Wallen, fünf Wochen in Folge an der Spitze der „Billboard“ Hot 100 (abgelöst schließlich von Sabrina Carpenters „Please Please Please“) und wurde zum schnellsten Song, der seit Garth Brooks‘ 2007er Track „More Than a Memory“ die Nummer eins der Country-Airplay-Charts erreichte. Malone legte mit einer weiteren Blockbuster-Kollaboration nach – „Pour Me a Drink“ mit Blake Shelton –, und beide Songs landeten auf Malones sechstem Album „F-1 Trillion“, seinem dritten Longplayer, der die „Billboard“ 200 anführte.

Noch vor der Jahresmitte 2024 wirkte er auf Beyoncés „Levii’s Jeans“ mit, vom Grammy-prämierten Country-Album „Cowboy Carter“, und stand bei Beyoncés historischer NFL-Weihnachts-Halftime-Show für das Live-Debüt der Single auf der Bühne.

Sein Headliner-Debüt feierte er beim Coachella 2025, wo er die größten Hits seiner bisherigen Karriere spielte und in Weekend Two Country-Star Jelly Roll sowie Ed Sheeran auf die Bühne holte. Im selben Monat startete Malone seine treffend benannte „Big Ass Stadium Tour“ in Salt Lake City, Utah, und beendete die Quer-durch-Amerika-Reise im Juli in San Francisco. Teil 2 der Tour begann am 10. April in Fort Lauderdale und endet im Oktober in Austin.

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil