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„Predator“: Zehn außerirdische Fakten, die Sie über Arnies härtesten Kampf nicht kannten


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01. Das Biest

Bereits in den 1980er-Jahren glaubte man, dass Hollywood-Außerirdische nicht mehr wirklich überraschend aussehen könnten. Dann kam der „Predator“: halb Rastafari, halb Weißbauch-Echse. Und dann nimmt das Wesen in den letzten zehn Minuten des Films auch noch seinen Helm ab. Das ursprüngliche Design des „Raubtiers“ sah weit mehr nach Reptil aus als der Predator im Film, wie dieses Video zeigt.


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02. Size Matters

In der Rolle des Alien war Martial-Arts-Experte Jean-Claude van Damme (1,75 Meter) vorgesehen, dessen Engagement jedoch vorzeitig beendet wurde. Der eigentliche Predator wurde dann Kevin Peter Hall (2,18 Meter).

03. Auf Fantasy abonniert

Hall starb 1991 im Alter von 35 Jahren an einer Lungenentzündung, die er in Folge einer HIV-Erkrankung erlitt. Der Hüne feierte sein Schauspiel-Debüt 1979 in John Frankenheimers Horror-Film „Prophecy“ und war auch als Bigfoot zu sehen, in „Harry and the Hendersons“ (1986). Im „Predator“ taucht er auch ganz ohne Maske auf – er spielt zusätzlich den Hubschrauberpiloten am Ende des Films.

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Hall bei der Premiere von „Predator 2″, mit Alaina Reed und den gemeinsamen Kindern, 1990

04. Volle Mannschaftsstärke

Schwarzenegger war in der Rolle als Major Alan „Dutch“ Schaefer natürlich der Star, aber auch die Nebenrollen konnten sich sehen lassen. Carl Weathers spielte Colonel George Dillon, es war seine erste bedeutende Rolle seit den vier „Rocky“-Filmen. Jesse Ventura verkörperte den Urwaldzerleger Blain Cooper.

Heute ist Ventura Gouverneur von Minnesota, was bedeutet, dass im „Predator“ zwei zukünftige Regierende zu sehen waren – denn Schwarzenegger würde später Gouverneur von Kalifornien werden. Shane Black, als Regisseur oder Autor von „Lethal Weapon“, „Iron Man 3“ und „The Nice Guys“ heute ein großer Name, war hier in einer seltenen Schauspiel-Rolle zu sehen (Nebenfigur Rick Hawkins). Blacks jüngstes Regie-Projekt: Der vierte „Predator“-Film.

Shane Black als Hawkins

05. Hand anlegen

Venturas Maschinengewehr ist die Minigun M134, die normalerweise nicht getragen wird, sondern an einem Transportmittel, etwa einem Hubschrauber, befestigt ist. Schwarzenegger selbst würde in „Terminator 2“ vier Jahre später die Kanone in die Hand nehmen und auf seine Gegner ausrichten.

06. Quietschendes Fleisch

Die Freundschaft zwischen Arnie und Apollo wird im Netz durch unzählige Memes und Videos gefeiert. Legendär ist der Armdrücker-Handschlag, in dem zwei Bizepse sich aufblähen.


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07. Wären sie doch im Studio geblieben

Der Dreh im mexikanischen Dschungel von Puerto Vallarta war anstrengend. Die Hälfte der Crew erkrankte an Durchfall, und der Wald war so kalt, dass Wärmelampen aufgestellt werden mussten (nur van Damme soll an Hitze gelitten haben, unter seinem „Predator“-Anzug – und mehrmals in Ohnmacht gefallen sein. Ein Umstand, der seine Entlassung erleichtert haben könnte). Schwarzenegger brachte eine simple Unbequemlichkeit auf den Punkt: „Das Gelände war an keiner Stelle flach. Immer hügelig. Den ganzen Tag lang standen wir auf dem Hügel, ein Bein unten, eines oben.“

08. One-Liner

Bekannteste Zeile aus dem Film: „If It Bleeds, We Can Kill It.“

09. Offene Frage

Billy (Sonny Landham) ist der einzige aus dem Schwarzenegger-Team, dessen Tod man nicht sieht. Man hört seinen Schmerzensschrei aus dem Off. Fans mutmaßten, dass seine Kampfszene herausgeschnitten wurde, was von Offiziellen jedoch nie bestätigt wurde. Wahrscheinlich hat man der Figur des Indianers Würde geben wollen, indem sein aussichtsloser Fight nicht gezeigt wird. Schließlich baut Billy sich recht martialisch gegenüber dem Außerirdischen auf – und wird umso schneller ausgeschaltet.

10. Moderne Technik

Der Camouflage-Schild des Predators lässt die Umgebung verschwommen durchschimmern. Ab den 1990er-Jahren experimentierte das amerikanische Verteidigungsministerium mit faseroptischen Kabeln, deren Verbund das damit belegte Objekt zwar nicht unsichtbar machte, aber das gegenüberliegende angeblich spiegelte.

Derzeit werde wieder an der Unsichtbarkeit gearbeitet:


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Ron Galella WireImage
20th Century Fox
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