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Das britische Q-Magazine wird nach 34 Jahren eingestellt


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Das britische Q-Magazine galt lange Zeit als Speerspitze des britischen Popjournalismus. Jetzt soll die Zeitschrift nach 34 Jahren eingestellt werden. Das gab der Herausgeber Ted Kessler auf Twitter bekannt. Als Grund nannte er weitere Verluste in Folge der Corona-Pandemie. Am 28. Juli 2020 soll das Magazin noch ein letztes Mal erscheinen.

In der letzten Ausgabe schrieb Kessler bereits: „Wir waren während meiner gesamten Amtszeit ein schlanker Betrieb, der verschiedene Möglichkeiten einsetzte, um uns in einem äußerst herausfordernden Printmarkt über Wasser zu halten. Covid-19 hat das alles ausgelöscht. Ich muss mich ausgiebig dafür entschuldigen, dass ich Q nicht über Wasser gehalten habe.“

Die Auflage soll demnach drastisch gesunken sein. Von dem Höchststand von 200.000 Exemplaren im Jahr 2001 auf 28.000 verkaufte Hefte pro Monat. Q wurde Jahrzehnte lang geschätzt, insbesondere für detaillierte Rezensionen sowie umfangreiche Song- und Alben-Listen. Das Magazin gilt darüber hinaus als das Schlüssel-Medium für die Britpop-Szene der 1990er Jahre.

Das Q Magazin wurde 1986 von Mark Ellen und David Hepworth gegründet, weil die damalige Musikpresse aus ihrer Sicht ausschließlich die junge Generation ansprach. Viele bedeutende Musiker und Bands seien demnach ausgeschlossen worden. Als Vorbild soll ihnen der ROLLING STONE gedient haben. Der ursprüngliche Name „Cue“ wurde später geändert, um eine Verwechslung mit dem „Snooker“-Magazin zu vermeiden.


Glastonbury Festival wegen Corona vor dem finanziellen Ruin?

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