Queen-Sänger Adam Lambert nennt Donald Trump ein „Krebsgeschwür“


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Adam Lambert, der aktuelle Frontmann von Queen, hat sich auf Instagram in die Debatte um den Schutz der schwarzen amerikanischen Bevölkerung gegen Polizeigewalt eingeschaltet und dabei US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert.

„Sprecht mir nach: Ich werde den Schwarzen nicht sagen, wie sie sich fühlen, protestieren oder trauern sollen“, schrieb der Sänger in einem von mehreren Posts in dem Sozialen Netzwerk.

Dazu ergänzte er: „Ich überfliegen die Kommentare zu diesem Beitrag und bin entsetzt über die Handvoll ignoranter, rechtsgerichteter, betäubender Kommentare, die alles in negative Argumente verwandeln. Es ist eine Sache, eine Meinung zu haben, aber es gibt einige von Euch, die in meinem Feed nicht mehr willkommen sind.“

Lambert hatte mit seinem Beitrag auf den Tod des in Minneapolis lebenden George Floyd reagiert, der weltweite Proteste ausgelöst hat. Der Afroamerikaner war von einem Polizisten qualvoll erstickt worden.

Adam Lambert kämpft gegen Faktenverdreher

„Um es klar zu sagen: Ich unterstütze keine Gewalt und Zerstörung, ich unterstütze das Recht, wütend zu sein… sich zu weigern, sich nicht zu beugen“, fuhr der Musiker fort. „Wenn es um Fragen der Menschenrechte geht, weigere ich mich, irgendeine Opposition zu unterstützen.“

Der 38-Jährige forderte jeden auf, der sich zu der Verallgemeinerungsformel „’All lives matter‘ statt Black lives matter“ bekennt sich seine Posts nicht mehr anzuschauen.

In einem anderen (wütenden) Beitrag griff Lambert dann auch Donald Trump direkt an: „ALSO, TRUMP IST EIN KOMPLETTER WITZ. F**** IHN. Es ist mir egal, welcher politischen Partei Ihr Euch heimisch fühlt, aber dieser Mann ist kein Führer, er ist eine Belastung, ein Lügner und ein Krebsgeschwür auf der Flagge dieses Landes.“