Queen

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    Queen wurden 1968 unter dem Namen „Smile“ von Freddie Mercury (Gesang, Klavier), Brian May (Gitarre, Gesang) und Roger Taylor (Schlagzeug, Gesang) gegründet. 1979 benannten sie sich in Queen um. Die Band veröffentlichte jeweils knapp 20 Nummer-Eins-Alben und Nummer-Eins-Singles, zu ihren größten Hits zählen „We Will Rock You“, „We Are The Champions“, „Radio Ga Ga“ und „Bohemian Rhapsody“. Am 24.11. 1991 verstarb Sänger Freddie Mercury an den Folgen seiner HIV-Infektion, 2001 wurden Queen in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

    Nachdem sich drei der späteren Queen-Musiker schon 1968 im Bandprojekt „Smile“ zusammenfanden und erste kleine Erfolge feierten, benannten sie ihre Band 1970 in Queen um. Nach einer längeren Bassisten-Suche ergänzte John Deacon 1971 das Line-Up.

    Die ersten drei Queen-Alben gestalteten sich zwischen klassisch britischem Rock, härteren Passagen und Balladen vielfältig. Der Erfolg steigerte sich langsam. „Sheer Heart Attack“ (1974) erreichte schon Platz Zwei der UK-Album-Charts. 1975 gelang Queen mit „Bohemian Rhapsody“ der erste große Hit. Der Song belegte neun Wochen lang Platz Eins der britischen Charts. Das dazugehörige Album „A Night At The Opera“ (1975) erreichte als erstes Queen-Album Platz Eins. Der Sprung an die Spitze der US-Charts gelang jedoch erst 1979 mit dem Song „Crazy Little Thing Called Love“.

    1980 wagten Queen einen Stilwechsel: Die langen Haare wurden (außer bei Brian May) kurz geschnitten und die schrillen Kostüme zunehmend durch Lederkleidung ersetzt. Erstmals standen auf dem Album „The Game“ mitunter auch Synthesizer im Vordergrund und Songs wie „Another One Bites The Dust“ enthalten Funkrock-Einflüsse. 1981 taten sich Queen mit David Bowie zusammen. Die Single „Under Pressure“ erreichte in Großbritannien Platz Eins. Das „Greatest Hits“-Album von 1981 hielt sich zehn Jahre in den britischen Charts.

    Am 23.11.1991 wurde Freddy Mercurys AIDS-Erkrankung öffentlich bekannt. Nur wenige Stunden nach der offiziellen Bestätigung verstarb der Sänger am 24.11.1991 im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung.

    2001 wurden Queen in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, 2000 schrieb die Band zusammen mit Ben Elton ihr eigenes Jukebox-Musical „We Will Rock You“, das 2002 in London Premiere hatte. 2004 stieß Paul Rodgers als Sänger zu der Band. Bis 2009 traten sie unter dem Namen „Queen + Paul Rodgers“ auf.


    Queen-Biografin wütet: Warum fehlt Barbara Valentin in „Bohemian Rhapsody“?

    Eine Queen-Biografin beklagt, dass im Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ Barbara Valentin fehlt. Die österreichische Schauspielerin (1940-2002), bürgerlich Ursula Ledersteger, war eine enge Vertraute des Sängers, pflegte ihn bis zu seinem Tod durch Aids 1991. Im Film der Produzenten Brian May und Roger Taylor taucht Valentin, zu Beginn ihrer Karriere als „Busenwunder“ verspottet, später zu einer Fassbinder-Darstellerin geworden, nicht auf. Die britische Autorin Lesley-Ann Jones, die 1997 „Freddie Mercury: The Definitive Biography“ vorlegte, kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. Vor allem, weil „Bohemian Rhapsody“ den Fokus auf eine andere weibliche Figur lege, Mercurys Verlobte Mary Austin. Jones sagt, dass Barbara Valentin eine weit…
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