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Quentin Tarantino: Trilogie mit ‚Inglourious Basterds‘ und ‚Django Unchained‘?


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Quentin Tarantino wird seine beiden Filme „Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“ womöglich durch einen dritten Film inhaltlich und zeitlich miteinander verbinden. Das deutete der Regisseur bei der Award-Verleihung der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) an. Tarantino gewann bei den BAFTAs den Preis für das „Best Original Screenplay“ für „Django Unchained“.

Auf die Pressekonferenz-Frage, ob er nach „Basterds“ und „Django“ einen dritten Film plane, mit dem er wieder die politische Menschheitsgeschichte umschreibe, antwortete Tarantino: „Mein Filmthema der ‚umgeschriebenen Geschichte‘ verlangt geradezu nach einem dritten Film.“ Die Entscheidung für eine bestimmte Epoche, so Tarantino, stehe aber noch aus.


„Jener Sturm“: James Ellroys Sex-&-Crime-Symphonie sprengt alle Grenzen

Ein Foto macht im LAPD die Runde: „Orson Welles. Verheult und blutig.“ Was ist passiert? Unser aller Lieblingsbösewicht Dudley Smith hat den „kommunistischen Fettsack“ zusammengeschlagen und zu seinem Spitzel gemacht. Beflissen verpfeift „das Wunderkind“ fortan die linke Hollywood-Boheme. James Ellroy hatte schon immer ein Faible, wahre und nachgesagte Schwächen einstiger Hollywoodlegenden genüsslich auszuwalzen. In „Jener Sturm“ ist vor allem Orson Welles Zielscheibe seiner Häme. „Ich kann ihn und seine Scheißfilme einfach nicht leiden, ich halte ihn für einen  aufgeblasenen Schwätzer“, tat Ellroy gegenüber der Presse kund. „Also habe ich ihn fertiggemacht. Er ist tot, er wird mich nicht verklagen.“ „Der…
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