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Quentin Tarantino über Harvey Weinstein: „Ich wusste genug, um mehr zu tun als ich es tat“

Der Skandal um Harvey Weinstein, der in den vergangenen drei Jahrzehnten systematisch Frauen sexuell belästigt haben soll, nimmt nicht ab: Immer mehr Akteure aus dem Filmgeschäft melden sich öffentlich zu Wort und erzählen von eigenen Erfahrungen.

Nun äußerte sich Quentin Tarantino zum Verhalten des Produzenten – das Duo hat gemeinsam an mehreren Filmen wie etwa „Pulp Fiction“, „The Hateful Eight“ und die „Kill Bill“-Reihe gearbeitet. Weinstein war der wohl größte Förderer des heutigen Oscar-Preisträgers.

Im Gegensatz zum Großteil seiner männlichen Kollegen erklärte der Filmemacher der „New York Times“, er hätte von Weinsteins sexuellen Angriffen gewusst: „Ich wusste genug, um mehr zu tun als ich es tat. Da waren mehr als nur die normalen Gerüchte. Es war nicht von zweiter Hand. (…) Ich wünschte ich wäre damals verantwortlich damit umgegangen, was ich gehört habe.“

Mira Sorvino informierte ihn

Der Regisseur hatte für einige Zeit ein Verhältnis mit der Schauspielerin Mira Sorvino, die ihm von Weinsteins Taten gegenüber ihr und anderen Schauspielerinnen erzählte. Tarantino wusste auch von der Verschwiegenheitsvereinbarung zwischen dem Filmmogul und Rose McGowan, die den Produzenten inzwischen öffentlich der Vergewaltigung beschuldigt. Hollywood hätte wie in einem „Jim-Crow-System gearbeitet, das wir Männer fast immer toleriert haben“, so der 54-Jährige.

Tarantino rief seine männlichen Kollegen, die von sexuellen Angriffen gegen Frauen wussten, dazu auf, „keine Angst zu haben. Gebt nicht einfach Statements ab. Gebt zu, dass da etwas sehr Faules vor sich herging. Versprecht, dass ihr unsere Schwestern besser behandelt. Das, was früher akzeptiert wurde, kann von niemandem mehr vertreten werden, der ein Gewissen hat.“

Inzwischen wird gegen Harvey Weinstein in New York, Los Angeles und London strafrechtlich ermittelt.

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