Quentin Tarantinos „The Hateful Eight“ kommt in zwei verschiedenen Versionen ins Kino

In Ultra Panavision 70mm – nur so sollte „The Hateful Eight“, der neue Kinofilm von Quentin Tarantino, gezeigt werden. Zumindest wenn es nach dem Regisseur geht, der eigens für sein Vorhaben eine Roadshow ins Leben rufen will, um den Streifen an den verschiedensten Orten in der bestmöglichen Fassung zu zeigen.

Diese Roadshow-Version soll sich aber von den gewöhnlichen Kinokopien erheblich unterscheiden, denn Tarantino hat dafür extra zwei unterschiedliche Schnittfassungen anfertigen lassen. Dabei wird die 70mm-Fassung länger sein, wie „Variety“ berichtet.

„Die Roadshow-Version hat einen Prolog und ein Zwischenspiel und wird insgesamt drei Stunden und zwei Minuten lang sein“, erzählte der 52-Jährige dem Branchenblatt. „Die Multiplex-Variante ist sechs Minuten kürzer, dabei ist aber auch die „Zwischenspiel“-Zeit von 12 Minuten nicht mit eingerechnet.“

Tarantino will Zuschauer wieder ins Kino bringen

Nach eigenen Angaben hat Tarantino die zwei unterschiedlichen Schnittversionen nicht aus Marketinggründen produzieren lassen, sondern um die Zuschauer vom Fernseher weg- und ins Kino zurückzulocken. Deswegen möchte er auch so viele Menschen wie möglich für die 70mm-Fassung begeistern, für welche die Produktionsfirma eigens Projektoren für 100 Leinwände in den USA finanziert.

Bisher gibt es noch keine Angaben darüber, ob und in welchen Kinos in Deutschland die Breitbildvariante gezeigt wird. Hierzulande kommt „The Hateful Eight“ auf jeden Fall in der weltweit veröffentlichten Version am 28. Januar 2016 ins Kino.

Sehen Sie hier den Trailer zu „The Hateful Eight“:

https://www.youtube.com/watch?v=gnRbXn4-Yis


„Once Upon A Time In Hollywood“: Tarantino musste Manson-Szenen streichen

In einem Interview mit „Entertainment Weekly“ schlüsselte der US-Schauspieler Damon Herriman kürzlich auf, welche Unterschiede es in seinen beiden filmischen Interpretation von Charles Manson gibt. In zwei verschiedenen Werken spielt der Schauspieler die Rolle des Sektenführers – in Tarantinos aktuellem Film „Once Upon A Time In Hollywood“ und in der Netflix-Serie „Mindhunter“. ROLLING-STONE-Podcast: Tarantinos „Once upon a time in Hollywood“ in der Kritik: Wie Herriman erklärte, hätte die Herangehensweise der beiden Projekte an den düsteren Kultanführer unterschiedlicher nicht sein können. Während Manson in der Netflix-Produktion ausführlicher portraitiert wird, taucht er in Tarantinos Film nur kurz auf. „Für mich war es…
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