R.E.M. über ihr neues Album „Collapse Into Now“. Berlin ist auch drin.


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Das neue Album von R.E.M. wird „Collapse Into Now“ heißen, das ließ die Band in der vergangenen Woche verlauten. Mit Produzent Jackknife Lee nahmen R.E.M. in verschiedenen Locations die neuen Songs auf. Zum Beispiel in New Orleans – aber auch in den Hansa Studios in Berlin, wie man bereits aus unserer aktuellen Titelstory erfuhr.

Michael Stipe nannte Berlin in unserem Magazin „super inspirierend“ und stellte fest: „Berlin ist mit beiden Beinen im 21. Jahrhundert gelandet“. Ob ihn das zum Titel „Collapse Into Now“ inspiriert hat? Gitarrist Peter Buck (Foto) verriet zudem, dass Berlin auch Einfluss auf das Album haben wird, vor allem auf die Texte: „Michael ist ja nächtelang um die Häuser gezogen und hat die Atmosphäre aufgesogen.“

Die beiden Herren von R.E.M. gaben zudem schon ein paar vorsichtige Hinweise, was klanglich von „Collapse Into Now“ zu erwarten sei. Zunächst wurde unter heiterem Gelächter die Aussage ihres ehemaligen Tour-Keyboarders, Ken Stringfellow von den Posies, dementiert. Dieser meinte auf den ersten Demos „old school R.E.M.“-Songs gehört zu haben. Stipe dazu: „Ich würde den Begriff nicht benutzen.“ Stipe vergleiche zudem das Neue nicht gern mit dem Alten. „Für mich fühlt es sich frisch an.“

Aber wie klingt es denn nun? „Es gibt einige Überraschungen, über die ich noch nicht reden will – stilistische aber auch thematische Überraschungen. Ich habe mich selbst ein paar Mal überrascht und die Band auch. Was sehr erfreulich ist.“ In der Tat. Zudem konstatierte Michael Stipe zufrieden: „Ich glaube, wir sind gut in Form.“

Auch Peter Buck verriet unserer Redakteurin und Autorin Birgit Fuß ein paar Dinge über „Collapse Into Now“: „Ich glaube, wir decken diesmal ein extrem breites Spektrum ab, musikalisch und emotional. Es gibt ein paar ziemlich akustische Stücke, sehr dunkle Sachen und auch ein paar richtige Popsong. Spannend.“

Das können wir so unterschreiben. Und hoffen weiter auf die ersten konkreten Klänge aus „Collapse Into Now“. Bis dahin vertreibe man sich gerne die Zeit mit ein wenig „old school R.E.M.:

R.E.M. – Can’t Get There From Here – Official Video

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