R. Kelly nach Schuldspruch unter Suizid-Beobachtung gestellt


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R. Kelly wurde unter Selbsttötungsbeobachtung gestellt, nachdem er letzten Monat wegen mehrerer Sexualverbrechen für schuldig befunden wurde. Das teilte der Anwalt des Sängers, Steve Greenberg, während einer Anhörung vor Kellys nächstem Bundesprozess in Chicago mit.

Unter anderem acht Verstöße gegen den Mann-Act

Am 27. September 2021 wurde R. Kelly im Anklagepunkt der Erpressung in Zusammenhang mit sexueller Ausbeutung von Kindern sowie in acht Fällen, die gegen den Mann-Act verstoßen, für schuldig befunden. Dieses Gesetz sieht vor, dass keine Personen über Staatsgrenzen befördert werden dürfen, die an Prostitution oder anderen in den USA strafbaren, sexuellen Handlungen beteiligt sind. Seine Verurteilung ist für den 4. Mai 2022 angesetzt. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Ein separater Prozess wegen Kinderpornografie und Behinderung der Justiz soll am 1. August 2022 in Chicago beginnen. Während einer vorläufigen Anhörung sagte Anwalt Greenberg dem US-Bezirksrichter, dass er „nach seiner Verurteilung unter Selbsttötungsbeobachtung gestellt wurde“. Er soll allerdings laut Anwalt keine Gefahr für sich darstellen.

R. Kelly auch in den Bundesstaaten Illinois und Minnesota angeklagt

Kelly wurde mittlerweile auch in den Bundesstaaten Minnesota und Illinois angeklagt. Nach seiner Verurteilung hob die Stadt Baton Rouge Kellys Auszeichnung „Key to the City“ auf, YouTube löschte die Kanäle des Sängers dauerhaft von seiner Plattform. Dennoch wurde einen starken Anstieg der Streaming- und Songverkäufe festgestellt, nachdem Kellys Schuldspruch publik wurde.