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„Rambo“-Erfinder David Morell bezeichnet „Last Blood“ als „Dreck“

Die Kritik am neuesten Rambo-Film war hart – härter urteilte nun der Autor und John-Rambo-Erfinder David Morrell: Der 76-Jährige hat „Rambo – Last Blood“ auf Twitter kommentiert, die Fortsetzung als „Dreck“ bezeichnet und gesagt, sei ihm „peinlich“, damit in Verbindung zu stehen.

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David Morell über „Rambo: Last Blood“ auf Twitter:

Morrell geht in der Fortsetzung ausdrücklich auf die seiner Ansicht nach falsche Darstellung der Hauptfigur ein: „Der Film machte die Figur zu einer Chiffre und ging davon aus, dass das Publikum Rambos Hintergrund kannte, aber jeder unter 40 wird sich fragen, was los ist. Rambo hätte John Smith heißen können.“

„Kritik hat nichts mit politischen Vermutungen zu tun“

Im Zuge der Diskussion auf Twitter sagt Morrell auch, dass seine Kritik nichts mit den politischen Vermutungen zu tun hat, die Menschen zu „Last Blood“ gestellt haben. Zahlreiche Stimmen haben die Morde an mexikanischen Bösewichten verurteilt, sahen die Dämonisierung der Mexikaner als Ausdruck der aktuellen politischen Ambitionen Donald Trumps: „Dieser Film ist typisch für gewalttätige „Grindhouse“-Filme aus den 1970er Jahren, deren Technik „Rambo: Last Blood“ ähnelt. Die Sets hier sehen billig aus.“

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Der Kanadier ist bekannt geworden durch seinen Roman „First Blood“ aus dem Jahr 1972, der 1982 mit Sylvester Stallone auf die Leinwand gebracht wurde. Das Buch und seine Verfilmung zeigen den Protagonisten John Rambo als Vietnam-Veteran, der unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet und um die Wiedereingliederung in das alltägliche Leben kämpft. Zum zweiten Film, „First Blood: Part II“, schrieb er 1985 die Novelization, also das „Buch zum Film“. Morrell meint, die Fortsetzungen des Films haben den Charakter in eine ganz andere Richtung gelenkt und ihn weniger als psychisch geschädigten Menschen, sondern als unaufhaltsamen Action-Helden dargestellt.


John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

„Double Fantasy“ Im Sommer und Herbst 1980 arbeiteten John Lennon und Yoko Ono in der New Yorker Hit Factory an „Double Fantasy“, Lennons letztem Album. ROLLING-STONE-Redakteur Arne Wilander schrieb darüber: Auf dem Album sind einige der besten Stücke enthalten, die John Lennon nach „Plastic Ono Band“ schrieb – hätten „I’m Stepping Out“, „Nobody Told Me“, „I Don’t Wanna Face It“ und „Borrowed Time“ die Platte ergänzt, wäre es ein großartiges, wenn auch gar nicht modernes Rock-Album geworden. Yokos eklektische, teils rhythmisch-treibende, teils pompös-sentimentale Stücke haben die größtmögliche Distanz zu Lennons schnodderigen Gitarren-Attacken. Albert Goldman nennt „(Just Like) Starting Over“ einen „Rückgriff…
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