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Rammstein verbieten Viagogo Ticket-Wucher – und zwar auf die harte Art

Seit Jahren sorgt die Ticketbörse Viagogo in der Musikbranche für Aufsehen, bietet sie doch auf halblegalem Wege verzweifelten Fans die Möglichkeit, bei ausverkauften oder vermutlich in Kürze ausverkauften Konzerten Karten zu bekommen. Der Haken: Das ganze kostet schnell drei- bis viermal so viel. Für die Betreiber der Viagogo AG ein gutes Geschäft, für viele Musikliebhaber ein einziges Grauen.

Nun haben sich Rammstein dafür eingesetzt, dass dieses Geschäft zumindest in ihrem Fall keine Wirkung mehr zeigen kann. Denn in den letzten Tagen tauchten bei Viagogo Karten für Konzerte der Metal-Band im kommenden Jahr in Europa auf, die schon einmal 1.000 Euro kosten. Rammstein hatten für den Kartenverkauf eigens mit Eventim zusammengearbeitet, die Tickets wurden als Maßnahme gegen den Schwarzmarkthandel personalisiert.

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Rammsteins Konzertveranstalter gab am Donnerstag (22. November) nun nach Angaben des „Metal Hammer“ ein Statement ab: Es sei Viagogo ab sofort verboten, „den Verkauf von Tickets für die Stadion-Konzerte 2019 von Rammstein in Deutschland zu ermöglichen“ sowie „zu behaupten, dass es sich um gültige Tickets handelt, die zum Eintritt berechtigen.“

Kooperation

Rammstein machen Ernst: Auch keine Viagogo-Werbung mehr auf Google

Man freue sich mit der Band, „dass das Landgericht Hamburg unserer Auffassung gefolgt ist und das Verbot erlassen hat. Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie könnten massenhaft überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets handeln und dies auch noch über die einschlägigen Suchmaschinen bewerben“, schrieben die Anwälte Rammsteins.

Das Verbot geht soweit, dass Viagogo auch untersagt wurde, bei Google Anzeigen für die Rammstein-Konzerte zu schalten. Gaben Fans zuletzt Rammstein und Tour oder Konzerte bei der Suchmaschine ein, landeten sie aufgrund der geschalteten Werbung im Grunde zunächst bei der in der Kritik stehenden Ticketbörse.

Nachdem zuletzt bekannt wurde, dass Rammstein in den nächsten drei Jahren weltweit auf Tour sein werden, dürften die meisten Fans, die bisher leer ausgegangen sind, aufgeatmet haben. Weitere Deutschland-Konzerte in den kommenden Jahren sind also durchaus möglich.

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Rammstein-Gitarrist wünscht sich Zusammenarbeit mit Depeche Modes Martin Gore

Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe hat mit Studioaufnahmen und den Vorbereitungen für die bevorstehende Stadiontour momentan genug zu tun – der Musiker hat sich aber auch die Zeit genommen, sein 2005 gegründetes Bandprojekt Emigrate fortzuführen. Im Zuge der Veröffentlichung des neues Albums „A Million Degrees“ hat Kruspe über Musiker gesprochen, von denen er sich inspiriert fühlt und mit denen eine Zusammenarbeit vorstellbar ist: „Martin Gore von Depeche Mode gehört auf jeden Fall zu den Songschreibern, die mir immer ganz viel bedeutet haben. Er ist auch jemand, mit dem ich gerne mal einen Song machen würde“, erklärt Richard Kruspe in einem Interview mit der Zeitung „HAZ“.…
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