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So viel kassieren Rammstein mit Werbung bei YouTube

🔥Konzertkritik: Rammstein in Moskau – Wenn 81.000 Russen „Deutschland“ brüllen

Die Kommunikationsagentur Faktenkontor hat einen YouTuber-Relevanz-Index erstellt und dabei aufgelistet, welche Kanäle auf der Videoplattform am meisten Geld durch Werbung eingenommen haben – mit dabei sind auch Rammstein.

Das Ergebnis ist durchaus überraschend! Während die Promi-Seite „Promiflash“ mit ihren Celebrity-Videos mit Abstand auf Platz eins gelistet ist, folgen BibisBeautyPalace (YouTuberin Bianca „Bibi“ Heinicke) und der Webvideoproduzent Paluten (alias Patrick Mayer). Aber auf Rang sieben konnten sich mit einem Umsatz von 409.763,60 Euro Rammstein platzieren. Keine andere Band in Deutschland verdient so viel Geld mit Werbung für ihre Videos auf dem eigenen YouTube-Kanal.

Rammstein wissen, wie man im Internet für Aufmerksamkeit sorgt: Till Lindemann und Freundin Leila Lowfire

Was ist mit Product Placement?

YouTube zeigt manchmal vor, aber auch während vieler YouTube-Videos Werbung. Die Google-Tochter teilt die Einnahmen dann zwischen sich und dem Kanalbetreiber auf. Der Relevanz-Index bezieht sich allerdings nur auf diese Umsätze. Geld, das für Product Placement fließt, ist in der Statistik nicht enthalten. Hierüber gibt es aber auch keine offiziellen Zahlen. YouTube nennt sie nicht – und Youtube-Kanalbetreiber verschweigen sie lieber.

Was im Fall von Rammstein schon nach im Grunde wenig Geld aussieht, gilt auch für andere YouTuber: Kanäle mit Werbeeinnahmen im sechsstelligen Euro-Bereich sind im Grunde die Ausnahme. Nur etwa 80 von ihnen griffen im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Euro Werbeeinnahmen ab. Lediglich 416 Kanäle machten über Werbung überhaupt einen Umsatz von 10.000 Euro.

Jens Kalaene picture alliance / Jens Kalaene/dpa

Rassismus-Vorwurf gegen YouTube! Erstellt der Algorithmus rassistische Profile?

Eine Gruppe afroamerikanischer YouTuber hat eine Sammelklage gegen YouTube und dessen Mutterkonzern eingereicht wegen angeblicher Verletzung verschiedener Gesetze zur Verhinderung von Rassendiskriminierung. Am Dienstag (16. Juni) wurde die Klage in Kalifornien eingereicht. Die Klage richtet sich gegen künstliche Intelligenz, Algorithmen und andere Filter-Tools, welche die Plattform einsetzt. Rassistische Algorithmen Eigentlich werden diese Filter-Tools genutzt, um Content zu Bild-Inhalten zu finden, denn auf YouTube sind Themen wie beispielsweise Pornographie verboten. Die Kläger werfen der Video-Seite jedoch vor, dass dieser „eingeschränkte Modus“ als unzulässige Zensur wirkt. Darüber hinaus, so die Beschwerde weiter, sei das System von „digitalem Rassismus“ durchsetzt, bei dem die…
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