Ranking: Die 10 besten Jam-Bands

Die besten Jam-Bands aller Zeiten – von The Grateful Dead bis Phish und The Allman Brothers im Ranking.

ROLLING STONE Badge
Empfehlungen der Redaktion

Die Auswertung der Ergebnisse zwang uns zu einigen Abwägungen. Pearl Jam und die Red Hot Chili Peppers erhielten viele Stimmen, improvisieren bei ihren Shows jedoch schlicht nicht genug, um sich zu qualifizieren. Led Zeppelin war ein schwierigerer Fall. Sie hatten durchaus Songs, die sich über 30 Minuten erstreckten, und improvisierten in diesen Momenten, doch der Großteil ihrer Show war einstudiert und unverändert. Am Ende schafften sie es nicht auf die Liste, auch wenn andere Grenzfälle berücksichtigt wurden. 

10. Moe.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Das plötzliche Ende von The Grateful Dead ließ viele Jam-Band-Fans ohne eine Gruppe zurück, der sie durchs ganze Land folgen konnten. Das verhalf Phish dazu, zu einem Tournee-Giganten zu werden, kam aber auch kleineren Acts wie Moe. zugute. Das Quintett, das 1989 an der University of Buffalo gegründet wurde, verzeichnete Mitte der Neunziger deutlich steigende Besucherzahlen.

Sie unternehmen große Anstrengungen, um jedes Set einzigartig zu gestalten, und mischen eigene Stücke mit Coverversionen wie „The Weight“ und „Blister in the Sun“. Im Sommer sind sie beim Mountain Jam und beim All Good Music Festival zu sehen.

9. Pink Floyd

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Zunächst waren wir unsicher, ob Pink Floyd als Jam-Band zählen sollten. Ihre Konzerte ab 1973 waren recht stark einstudiert, auch wenn Songs wie „Dogs“ und „Shine on You Crazy Diamond“ nahezu 30 Minuten dauerten. Doch während der „Ummagumma“-Phase war das anders, und in der Ära von Syd Barrett spielten sie in London ausgedehnte, improvisierte Marathon-Sets. Später entfernten sie sich weit davon, doch das Jammen bleibt Teil ihrer DNA.

8. Umphrey’s McGee

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Jam-Bands und Prog-Gruppen haben einige der leidenschaftlichsten Fans der Musikszene. Dieses Sextett aus Indiana bietet eine perfekte Kombination beider Genres, was ihnen eine eingeschworene Anhängerschaft sichert und Auftritte in großen Spielstätten wie Red Rocks ermöglicht, obwohl viele Menschen sie nie gehört haben.

Wer noch nicht bekehrt ist, sollte sie live erleben: Ihr Album „Live at the Beacon Theater“ enthält atemberaubende Versionen von „Where Is My Mind“ von den Pixies und „Layla“ von Derek and the Dominos.

7. Gov’t Mule

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Sollte es jemals eine Jam-Band Hall of Fame geben, verdient Warren Haynes einen eigenen Flügel. Der Gitarrist übernahm 1989 nicht nur Duane Allmans Rolle bei den Allman Brothers, sondern schlüpfte 2004 gewissermaßen auch in die Jerry-Rolle bei The Dead.

Einige Jahre lang teilte er seine Zeit zwischen beiden Acts, und daneben tourte und nahm er mit Gov’t Mule auf. Die Band vereint viele der besten Aspekte von The Grateful Dead und den Allman Brothers – und wird scheinbar jedes Jahr besser.

6. Widespread Panic

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Es gibt womöglich zwei Arten von Menschen: jene, die von Widespread Panic besessen sind und die Tage bis zu den nächsten Red-Rocks-Shows zählen – und jene, die kaum wissen, dass es diese Band gibt.

Die Gruppe tourt seit drei Jahrzehnten regelmäßig, hatte nie einen klassischen Hit, doch ihre legendären Live-Sets machten sie zu einer der erfolgreichsten Touring-Bands der vergangenen 20 Jahre. 2002 starb Gitarrist Michael Houser an Krebs, 2006 stieß Jimmy Herring dazu und führt das Erbe eindrucksvoll fort.

Hier geht’s weiter:

Andy Greene schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil