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RS-History

Heute vor 40 Jahren nahmen R.E.M. ihre ersten Songs auf


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Als R.E.M. ihre erstes Konzert im April 1980 spielten (als Teil einer Geburtstagsparty in einer Kirche), hatten sie noch gar keinen Namen für ihre Band. Den fand angeblich Michael Stipe erst ein paar Wochen später und wählte diesen ansonsten vor allem Schlafforschern bekannten Begriff vielleicht wirklich nur wegen der Punkte zwischen den Buchstaben, wie er einmal halb im Ernst, halb im Scherz erzählte. Dafür wurden Namen wie Twisted Kites und, kein Witz, Cans of Piss verworfen.

Nach zahlreichen Gigs, die vor allem noch mit eruptiven Cover-Versionen gestemmt wurden (Velvet Underground!), fanden Michael Stipe, Peter Buck, Mike Mills und Bill Berry recht schnell ein Publikum, was auch an der sehr gut vernetzten, progressiven Musikszene in ihrer Heimatstadt Athens lag.

R.E.M. und ihre ersten Songs

Während die Band monatelang mit dem blauen Van ihres ersten Managers Jefferson Holt durch den Süden der Vereinigten Staaten tourten, nahm ihre musikalische Vorstellung am 08. Februar 1981 Gestalt an.

An diesem Tag verschaffte ihnen Studio-Besitzer und Produzent Joe Perry in den Bombay Studios in Smyrna, Georgia, die erste Session. R.E.M. spielten hier unter anderem zum ersten Mal rohe Fassungen von „Gardening At Night“, „Radio Free Europe“ und „(Don’t Go Back To) Rockville“ ein.

Der Startschuss war gesetzt, auch wenn „Radio Free Europe“ in seiner heute bekannten Version erst im April des Jahres in den Drive-In Studios in Winston-Salem, North Carolina, eingespielt wurde.

Das Studio gehörte Mitch Easter, der schließlich die ersten Alben von R.E.M. produzierte. Der Rest ist mythenumrankte Rockgeschichte.

Diese Songs spielten R.E.M. bei ihrer ersten Aufnahme-Session ein

  • Sitting Still
  • Gardening At Night
  • Radio Free Europe
  • Shaking Through
  • Mystery To Me
  • (Don’t Go Back To) Rockville
  • Narrator
  • White Tornado


Die 20 besten Songs von R.E.M.

Die Redaktion des ROLLING STONE hat die besten Songs von R.E.M. gewählt. Das Ergebnis hält auf so manchen Plätzen Überraschungen bereit. 20.  Driver 8 Fables Of The Reconstruction (1985) Das klassische Motiv der Züge kommt bei R.E.M. mehr als einmal vor. Bei "Driver 8" symbolisieren sie wieder einmal die Sehnsucht: "We can reach our destination, but we’re still ways away." Man sieht einfache Leute auf ihren Verandas sitzen und dem Southern-Crescent-Zug in der Entfernung lauschen, die große Welt ist da draußen, aber wird man jemals losfahren? Ein Thema, das auf "Fables" auch bei "Can’t Get There From Here" und "Maps…
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