Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search

Bilderbuch Magic Life

E-Mail
Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Der Vorgänger, „Schick Schock“, war bereits halbgar. Da gab es Popknaller wie „Maschin“ oder „OM“, aber leider auch Songs, die sich anhörten, als hätte der Gitarrist zu viele „Ideen“. „Magic Life“ besteht nur noch aus zweifelhaften Ambitionen – kein einziger Hit weit und breit, der Titelsong erstickt in Studiotechnik. „Baba“ wäre sicher gern so ein ­sexy Roller geworden, wie Bilderbuch sie früher rausgehauen haben.

Leider reimt sich „Monika“ auf „ah‑ah“ und „ba‑ba“, und wenn die mit tausend Effekten aufgepumpte Gitarre einsetzt, ist das, als würde jemand seinen bunt angemalten Pimmel auf den Tisch hauen und rufen: Jetzt ­alle mal hersehen! Ein Stück heißt tatsächlich „sneakers4free“ und klingt auch so. Allein „Bungalow“ erreicht noch eine gewisse Ähnlichkeit mit den alten, sich vor Falco verneigenden Hits. (Virgin)

Bilderbuch sind Falcos Erben

E-Mail

Nächster Artikel

Vorheriger Artikel
  • Spoon Hot Thoughts

    Spoon gelingt etwas Unwahrscheinliches: Sie verbinden verspulten Hippie-Rock mit Funk-Infusionen und Disco-Vibrationen