Bilderbuch Magic Life

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Bilderbuch: „Magic Life“. ★★. Leider reimt sich „Monika“ auf „ah-ah“, und wenn die mit tausend Effekten aufge

Der Vorgänger, „Schick Schock“, war bereits halbgar. Da gab es Popknaller wie „Maschin“ oder „OM“, aber leider auch Songs, die sich anhörten, als hätte der Gitarrist zu viele „Ideen“. „Magic Life“ besteht nur noch aus zweifelhaften Ambitionen – kein einziger Hit weit und breit, der Titelsong erstickt in Studiotechnik. „Baba“ wäre sicher gern so ein ­sexy Roller geworden, wie Bilderbuch sie früher rausgehauen haben.

Leider reimt sich „Monika“ auf „ah‑ah“ und „ba‑ba“, und wenn die mit tausend Effekten aufgepumpte Gitarre einsetzt, ist das, als würde jemand seinen bunt angemalten Pimmel auf den Tisch hauen und rufen: Jetzt ­alle mal hersehen! Ein Stück heißt tatsächlich „sneakers4free“ und klingt auch so. Allein „Bungalow“ erreicht noch eine gewisse Ähnlichkeit mit den alten, sich vor Falco verneigenden Hits. (Virgin)

Bilderbuch sind Falcos Erben

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