Calexico And Iron & Wine Years To Burn


City Slang

Durch eine Märchenwelt voller entzückender Fingerpickings und Gesangs­harmonien, Pedal-Steel-, ­Piano- und Fuzzgitarren-Ornamente schlängelt sich „Midnight Sun“, erzählt vom König der Vögel und von der Königin der Herzen, von verwunschenen Städten, die im Schlaf versinken, von Menschen, die zu Stein werden, und von Vögeln, die Lieder und Landkarten einer bisher unentdeckten Welt mitbringen.

Willkommen in dem Zauberland, in dem Americana und Indie-Folk aufeinandertreffen! Vor knapp 15 Jahren waren Sam Beam von Iron & Wine und Joey Burns und John Convertino von Calexico schon einmal dort: mit der gemeinsamen EP „In The Reins“. Auf „Years To Burn“ setzen sie ihre Entdeckungsreise nun fort.

„Years To Burn“ von Calexico And Iron & Wine jetzt hier bestellen

Zwar wird die in Nashville aufgenommene Platte mit Country eingerahmt. Am Anfang steht „What Heaven’s Left“ (bei dem Paul Niehaus’ Pedal-Steel ein bisschen mehr im Vordergrund stehen darf, während sich Trompeter Jacob Valenzuela etwas zurücknimmt) und am Ende das in Mondlicht getauchte „In Your Own Time“. Dazwischen zerfließen die musi­kalischen Welten von Calexico und Iron & Wine aber mehr und mehr.

„Father Mountain“, „Follow The Water“ oder eben „Midnight Sun“ empfinden mit wohlig warmen Klangbildern und bittersüßen Melodien das Hippie-Timbre von Crosby, Stills, Nash & Young und America nach, und der langsame Walzer „Years To Burn“ dreht sich wie eine verloren gegangene Simon-&-Garfunkel-­Nummer sanft schwebend im Kreis.

„Years To Burn“ ist eine Ode an das Leben mit all seinen Komplikationen, eine Hymne auf die Suche nach der perfekten Harmonie. „Life is bittersweet“, lautet dann auch der Satz, der am Ende des Stücks (Achtung, Kalauer!) „The Bitter Suite“ steht, das mit hübsch verwobenen Finger­pickings und spanischem Gesang beginnt, dann zu einem von einem scheppernden Gitarrenriff begleiteten Jam wird und sich im dritten Teil in eine der schönsten, zärtlichsten Balladen seit Langem verwandelt.

(­City Slang)


Schon
Tickets?

10 Dinge, die Sie über Rammstein garantiert noch nicht wussten

1. Echte Wunden Das Video zu „Rosenrot“ aus dem Jahr 2005 ist nicht nur irgendein Video. Eigentlich verbietet sich die Formulierung „irgendein Video“ für sämtliche Rammstein-Videos sowieso. Bei diesem Beispiel muss die Bedeutung des Wortes „Körpereinsatz“ allerdings neu definiert werden, was die Erzählung des Regisseurs Zoran Bihać verdeutlicht. Die Band hatte bereits bei den Clips für „Links 2, 3, 4“ und „Mein Teil“ mit ihm zusammengearbeitet. „Rosenrot“ setzte nochmals neue Maßstäbe. Die Mitglieder von Rammstein spielen eine Gruppe Mönche, die sich im Laufe der Erzählung selbst geißeln. So weit, so gut – normalerweise erledigt man die entstehenden Wunden mit Make-Up. Nichts besonderes an einem professionellen…
Weiterlesen
Zur Startseite