Cave Painting: Light Show (Kritik & Stream) - Rolling Stone






Cave Painting Light Show


Pid


von

„Light Show“ beginnt leise und unauffällig, fast verspielt. Ganz vorsichtig pirscht sich der Sound heran. So als würde er der Situation noch nicht ganz trauen. Dann wird es entschiedener, härtere Basslines, Getrommel. Schließlich lang gezogene, andächtige Vocals von Adam Kane. Der Titel des Songs „Light Show“ trifft es, die Melodie gibt die Regieanweisungen für die schillernde Welt, die sich vor dem geistigen Auge beim Zuhören auftut.

Die Band aus Brighton wirkt ein wenig mysteriös, der atmosphärische Sound vereint Anflüge von Afro-Pop mit alt bewährtem, aber hier veträumterem, Indierock. Erinnert mal an Fleet Foxes oder Friendly Fires. Und zugegeben: Gelegentlich befürchtet man, sich in einem Disney-Soundtrack wiederzufinden, wenn man nur die beim Hören geschlossenen Augen öffnen würde. Cave Painting, zu deutsch Höhlenmalerei, klangmalen aber insgesamt recht filigran. Am 24. September veröffentlichen die fünf Atmo-Könner ihr Debütalbum „Votive Live.“ Zunächst nur via Import.

Um vorher schon einmal in deren Welt abzutauchen, gibt’s von uns jetzt den Track „Light Show“ als Free Download.

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