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Charles Bradley Changes

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Charles Bradley lebte lange Zeit auf der Straße, schlug sich als Koch und in einer James-Brown-Revue durch – bis Gabriel Roth, Mitbegründer von Daptone Records, eine seiner Shows sah. Das auf Retro­soul spezialisierte Label nahm Bradley sofort unter Vertrag, bei der Veröffentlichung des Debütalbums, „No Time For Dreaming“, war der Sänger trotzdem schon stattliche 63 Jahre alt.

Fünf Jahre später kommt nun das dritte Album, „Changes“. Noch immer bringt einen diese großartige Stimme zum Staunen: Durch welchen Zeittunnel ist dieser Mann in unsere Gegenwart gereist? Bradley interpretiert „Changes“ von Black Sabbath, als sänge der leibhaftige Otis Redding das traurige Abendlied eines Baumwollpflückers. „Good To Be Back Home“ klingt so mitreißend wie James Brown in den frühen Siebzigern, nur dass anstelle von Maceo Parker und Pee Wee Ellis nun die begnadeten Musiker des Daptone-Universums ins Horn stoßen. Neu oder innovativ ist das alles freilich nicht. Muss es aber auch nicht immer sein.

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