Curtis Harding Face Your Fear

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Mit seiner Mutter sang er als kleiner Junge Gospel und spielte Schlagzeug in der Kirche, seine ältere Schwester lieh ihm Rap-Kassetten. Verfallen ist der Multiinstrumentalist aus Atlanta jedoch dem Soul und Sound der späten 60er- und frühen 70er-Jahre, Marvin Gaye und Curtis Mayfield. Curtis Harding schickt sich auf seinem zweiten Album indes nicht an, diesen Sound originalgetreu und retroselig nachzubauen, wie es so viele seiner Kollegen tun – er bringt ihn, auch dank der Mithilfe von Koproduzent Danger Mouse, auf den neuesten Stand.

„Face Your Fear“ klingt entsprechend zeitgenössisch und zeitlos zugleich. Melodie, Rhythmus, Instrumentierung, das alles sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Mit seiner Stimme kann der einstige Background-Sänger von CeeLo Green schmachten und die Brust rausstrecken, verführen, um Vergebung bitten („Wednesday Morning Atonement“) und einer verflossenen Liebe nachweinen („Ghost Of You“). Zu diesen Zwecken wurde Soul einst erfunden. Harding nimmt diese Mission ernst und erfüllt sie mit Bravour. (Anti/Indigo)

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