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David Bowie. Ein Leben in Bildern Chris Welch


Die Veröffentlichungsflut nach Bowies Tod machten bislang vor allem Bildbände aus. Auch dieser wirkt edel: Alles drin, von Ziggy Stardust bis zum „Let’s Dance“-Popper. Leider sind sämtliche Bilder längst bekannt und ausgerechnet die bekanntesten auf Doppelseite großgezogen. Chris Welchs („Melody Maker“) Essay vermag die zum Ende hin konfuse Foto-Chronologie (Ziggy, 1973, wird mit dem Goblin King, 1986, vermischt) nicht zusammenzuhalten. Die Ergänzungen in der Zweitauflage – Bowies Tod und das Album „Blackstar“ – wirken wie angetackert. Beim jüngsten Bild handelt es sich zudem nicht um ein Porträt, sondern um einen Schnappschuss: Bowie mit Einkaufstüte, Blick vom Paparazzi abgewandt. Sollen wir ihn so in Erinnerung behalten? (Heel, 24,99 Euro)


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