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„Sign O' The Times“ von Prince: Gespräch mit Michel Birbæk

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David Byrne American Utopia



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Keine Bildungsbürgerparty der letzten vier Jahrzehnte, die ohne seine New Yorker Funkiness ausgekommen wäre. Von „Psycho Killer“ bis World Music: Konzeptkunst, Brian Eno und noch viel mehr packte Byrne in seine Songs, die zuweilen vor lauter Zappeligkeit platzten.

Als cooler Silver Ager zieht er nun eine federnde Bilanz. Flankiert von allerlei Musikfreunden zucken in „I Dance Like This“ zitatenreich die Electroblitze. „Everybody’s Coming To My House“ startet mit Saxofon-Intro, und alle dürfen noch einmal zum schlauen Frickelbeat tanzen.

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Das morbide „Bullet“ klingt wiederum wie eine Brechtsche Moritat, instrumentiert vom Eisler der Jetztzeit. Im elegischen „Doing The Right Thing“ schwingt Byrne sich zu etwas naiver Zivilisationskritik auf, doch auch hier ruckt und zuckt es. Das Spät- als üppiges Feuerwerk. (Warner)


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David Byrnes „American Utopia“: Trailer für Konzert-Film

David Byrne spielte bei seiner „American Utopica“-Broadway-Show verschiedenste Lieder aus seinem Talking-Heads- und Solo-Katalog. Die Aufführungen fanden von Oktober 2019 bis Februar 2020 im New Yorker Hudson Theatre statt, eine davon wurde von Regisseur Spike Lee („Da 5 Bloods“) aufgenommen. Nun erschien der erste Trailer. Die von Lee dokumentierte Aufführung wird ab dem 17. Oktober auf HBO Max zu sehen sein. Live vom Broadway Der Film wird Byrne und sein Ensemble, bestehend aus 11 Musikern, Tänzern und Sängern, zeigen, wie sie verschiedene Songs des Sängers spielen. Es sind nicht die einzigen Neuigkeiten, die es vom ehemaligen Sänger der Talking Heads…
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