Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Depeche Mode Speak & Spell – The 12″ Singles


In den 80er-Jahren waren Depeche Mode die Könige der Maxis. Allein der „Longer Mix“ von „Leave In Silence“: Nur gut gestreckte Singles, wie hier mit Mönchs-Chor und Bassdrum in Dauerschleife, verursachen eine über Stunden an die Tanzfläche bindende Euphorie.

Ein Remaster war also überfällig. Die Vinyl-Neuauflage dieser sechs Auskopplungen aus den ersten zwei Alben („A Broken Frame“, The 12″ Singles“,★★★★) reproduziert die Ästhetik mit den alten Covern. Auch dabei: ein farbiges Flexi-Disc-Faksimile von „Sometimes I Wish I Was Dead“/„King Of The Flies“. Flexi-Discs!

Für junge Hörer Tonträger mit teuflischem Reiz – man bog so lange dran rum, bis die Platte unhörbar wurde. Zum Glück sind DM-Fans heute sämtlich über 40.

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Erstaunlicher Konzeptkitsch: „Tales Of Mystery And Imagination“ von Alan Parsons Project

Das Debütalbum des Alan Parsons Project bleibt auch 40 Jahre nach Erscheinen ein Faszinosum: Die schwülstige Rockoper versenkt sich mit allerlei Studiospielereien auf durchaus magische Art und Weise in die Prosa und die Poesie von Edgar Allan Poe, umkreist nimmer­müde ein verräterisches Herz und die Lust am Unheimlichen. Natürlich spiegelten Eric Woolfson und Alan Parsons mit dem erstaunlich wandlungsfähigen Konzeptkitsch eher die B-Movie-Adaptionen von Poes Geschichten, als der Fabulierlust des Sprachkünstlers auf den Zahn zu fühlen. Die „The Fall Of The House Of Usher“-Suite kann es zumindest akustisch sogar ein wenig mit der Verfilmung des Stoffs von Jean Epstein aufnehmen. „40th…
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