Donald Cumming Out Calls Only

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Razor & Tie/Washington Square (rough trade)

Eine Fluppe im Mundwinkel, ein vergilbtes Jackett, ein schnodderige Tonfall; die Jalousien sind heruntergelassen, ein Decken-ventilator zerschneidet blauen Rauch und auf einem Plattenteller drehen sich Mink DeVille, Dire Straits, Lou Reed und Billy Joel: So klingt das Debütalbum des Ex-Virgins-Sängers, wie die beste Second-Hand-Platte, die man in keinem Second-Hand-Laden bekommt.

„Sometimes Sweet Susan“ beginnt wie eine Ballade von Allen Toussaint und schunkelt dann mit beneidenswerter Chuzpe zum unverschämt eingängigen „Sweet Jane“-Gedächtnis-
Refrain. In „Scarecrow“ höhnt Cumming im Stil von Tom Petty, und die Gitarren holzen wie bei Neil Young.

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