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Highlight: Liebeserklärung an „American Beauty“

Eels The Deconstruction


Mit „Blinking Lights And Other Revelations“ war eigentlich alles gesagt. Mark Oliver Everett​, der große Gebeutelte des Indierock, durchmaß auf Doppelalbumlänge das bittersüße menschliche Schicksal und gab im letzten Song sogar noch seinen ungeborenen Enkeln Weisheiten mit auf den Weg. Die fünf Alben danach bestanden allesamt nur noch aus Variationen. Da macht auch „The Deconstruction“ keine Ausnahme. Von den Fuzz-Guitar-Eruptionen über die rückwärts geloopten Streicher bis zu den fragilen Pianoskizzen meint man vieles schon eins zu eins gehört zu haben.

Noch nicht austherapiert

Nun will der ewige Trauerkloß Everett, der neben seiner Schwester, seiner Mutter und seinem Vater zuletzt auch noch seinen geliebten Hund verlor, anderen Mut zusprechen. Er singt vom Durchhalten, von Carpe diem und vom Annehmen des Schmerzes.

Klingt in der Theorie nach Selbsthilferatgeber, in der Praxis verzagt und von der Welt überfordert wie immer. Everett ist noch immer nicht austherapiert. Das kann man zum Seufzen finden. Oder auch tröstlich. (E Works/PIAS)


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