Heaven & Hell

„Breaking Out Of Heaven (2007–2009)“

BMG (VÖ: 27.3.)

Ronnie James Dios letzter Akt – mit Black Sabbath.

ROLLING STONE Badge
Empfehlungen der Redaktion

Anders als bei Lemmy und Ozzy ist es bei ihm nicht der Vor-, sondern der Nachname, der reicht, um Heavy-Metal-Fans ein Leuchten in die Augen zu zaubern: Dio! Der kleine Amerikaner mit der gewaltigen Stimme sang bei Elf, Rainbow und Black Sabbath, das Debüt seiner Band Dio, „Holy Diver“ (1983), gehört bis heute zu den Meilensteinen des Genres. Jetzt erscheint der letzte Akt seines Schaffens: „Breaking Out Of Heaven (2007–2009)“ beleuchtet auf sieben LPs oder vier CDs die drei Jahre, die ihm für den zweiten Frühling von Heaven & Hell noch blieben, bevor er im Mai 2010 starb.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

In den Jahren 1979 bis 1982 hatte Dio zwei Alben mit Black Sabbath aufgenommen, sozusagen als Zwischenlösung nach Ozzy Osbourne und vor Ian Gillan. 2007 tat er sich dann noch einmal mit Gitarrist Tony Iommi, Bassist Geezer Butler und Schlagzeuger Vinny Appice zusammen. (Bill Ward hatte keine Lust.) Sie konnten nur ein gemeinsames Album aufnehmen, „The Devil You Know“ (2009), das Boxset konzentriert sich also auf die erweiterten Konzertaufnahmen „Live From Radio City Music Hall“ (2007) und „Neon Nights: 30 Years Of Heaven & Hell – Live At Wacken“ (2009). Ein paar alte Sabbath-Songs spielen sie da schon („Mob Rules“, Neon Knights“ und natürlich den Song, der ihrer „neuen“ Band den Namen gab), aber die jüngeren Stücke, wie „Bible Black“, können mithalten – klassischer, wuchtiger, düsterer Heavy Metal. Und der strahlende Mittelpunkt ist – trotz der virtuosen Mitmusiker – naturgemäß Dio: Kein Drache konnte jemals so viel Feuer spucken wie Ronnie James Dio auf der Bühne.