Jason Isbell Something More Than Free

Southeastern Records (Alive)

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Foto: Southeastern Records (Alive)

Mit „Southeastern“ konnte sich Jason Isbell 2013 von seiner Vergangenheit mit den Drive-By Truckers emanzipieren. „Something More Than Free“ macht da weiter, wo der superbe Vorgänger aufhörte, ist indes stilistisch und akustisch breiter angelegt, Streicher inklusive. Dabei verliert er sich mit Produzent Dave Cobb zwischen Laurel-Canyon-Vibe und East-Nashville-Country nie in Beliebigkeit.

Introspektive Momente

In „Children Of Children“ wartet man (vergeblich) auf ein paar CSN-Harmonien, ins Boogie-Echo „Palmetto Rose“ packt Isbell all die Sehnsucht des Southern Rock. Doch sind es vor allem wieder die introspektiven Folk-Momente, die ihn als Songwriter und Interpreten besonders hell leuchten lassen. So ist „Speed Trap Town“, gehalten von glühenden Slide-Licks, eines der treffendsten US-Kleinstadt-Soziogramme seit Steve Earles „Someday“ – und das üppiger instrumentierte

„Hudson Commodore“ gleich darauf keinen Deut schlechter. Beim Tribute „To A Band That I Loved“ holt er dann sogar noch mal den großen Verzerrer raus

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