Jeff Goldblum The Capitol Studio Sessions


Decca/Universal

66 ist der Mann, er sieht zehn Jahre jünger aus und spielt Klavier, als ­wäre er 105. Das soll jetzt nicht de­spektierlich klingen, sondern nur einen Hinweis auf die Tradition geben, die man hier pflegt.

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Standards im Standards-Format könnte man griffig zu den innerhalb dieses Rahmens ziemlich hübschen Big-Band-Interpretationen von „Caravan“ oder „Gee Baby“ sagen. Klar hat Goldblum sozial entsprechend erlesene Starmusiker (einen gut gelaunten Till Brönner, die Sängerin Imelda May), klar spielt er abgehangene Vamps wie „Cantaloupe Island“ mit fast süffisanter Eleganz. Gern wäre man dabei gewesen, als er das in dem kleidsamen Dinnerjacket des Covers live eingespielt hat.

Aber mehr als ein anachronistischer Spaß ist es dann nicht.

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