Jeff Goldblum findet seinen Weg in die Fortsetzung von „Jurassic World“


Er war die kritische Stimme im ersten „Jurassic Park“-Film aus dem Jahr 1993 und sah das Unglück im Dinopark voraus. Auch in der 1997 erschienenen Fortsetzung „The Lost World: Jurassic Park“ musste er sich wieder mit den Urzeittieren anlegen. Und nun wird er bald ein drittes Mal auf Dinosaurier treffen. Dr. Ian Malcolm wird in der noch namenlosen Fortsetzung zu „Jurassic World“ vorkommen.

Verkörpert wird der Chaostheoretiker und Womanizer wieder von Jeff Goldblum. Der 64-jährige Schauspieler wurde nun offiziell für „Jurassic World 2“ bestätigt und wird an der Seite von Chris Pratt und Bryce Dallas Howard spielen. Die Fortsetzung wird seit Februar 2017 gedreht, Regie führt J.A. Bayona („A Monster Calls“). Das Drehbuch stammt von Colin Trevorrow, der beim ersten „Jurassic World“ als Regisseur verantwortlich war.

Gutes oder schlechtes Zeichen?

Fans nehmen die Ankündigung mit gemischten Gefühlen auf und auch wir sind derzeit noch skeptisch, ob es eine gute Idee war, Jeff Goldblum in „Jurassic World 2“ mitspielen zu lassen. „Jurassic World“ aus dem Jahr 2015 funktionierte als Sequel/Reboot vor allem deshalb, weil man – mit Ausnahme von Dr. Henry Wu (BD Wong) – keine alten Figuren mitgeschleppt hat. Das hätte schlicht nicht funktioniert, denn warum sollten sich Dr. Alan Grant und Dr. Ian Malcolm freiwillig ein drittes Mal in Gefahr bringen? Den Dino-Terror aus den ersten drei Teilen haben sie mit Müh und Not überlebt und dann müssten sie schon mehr als lebensmüde sein, um freiwillig einen Fuß in den neuen Park zu setzen.

Und überhaupt: In „Jurassic World“ war der neue Park schon seit vielen Jahren geöffnet. Warum sollten die alten Figuren ihm also ausgerechnet jetzt einen Besuch abstatten? Wohl kaum, um die neue Attraktion zu bestaunen: Ein gentechnisch modifizierter, superintelligenter und tödlicher Dinosaurier. Colin Trevorrow und sein Team wussten, dass der Film mit alten Figuren nicht funktionieren würde und wagten deshalb einen Neuanfang, ohne aber die alten Teile gänzlich zu ignorieren.

Willkür gegen Ideenlosigkeit?

Dr. Ian Malcolm ist zwar ein Fan-Favorit und auch Jeff Goldblum ist als Schauspieler immer noch sehr beliebt, allerdings wirkt seine Besetzung etwas willkürlich und so, als ob für die Fortsetzung die nötigen Ideen fehlen, um auf eigenen Füßen stehen und funktionieren zu können. Gerade auch, weil „Jurassic World“ mehr als eindrucksvoll bewiesen hat, dass es auch ohne die alten Figuren funktioniert. Weltweit spielte der Film über 1,6 Milliarden US-Dollar ein, das Produktionsbudget wird auf 150 Millionen US-Dollar geschätzt.



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