Danke für einen wundervollen INTERNATIONAL MUSIC AWARD 2019! Bald zu sehen auf MAGENTA TV

Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

John Lennon & Yoko Ono Above Us Only Sky


Nicht zum ersten Mal sieht man das imperial-bohemistische Idyll 1970/71 auf dem Landsitz Tittenhurst Park in Ascot – aber man sieht es immer wieder liebend gern. Michael Epstein montierte das Filmmaterial von „Imagine: John Lennon“ mit weiteren Aufnahmen und Interviews: Frühstück und Zeitunglesen im Bett und auf dem Balkon, Rudern auf dem künstlich angelegten See, Yokos und Johns surrealistische Rollenspiele für einen Experimentalfilm – und die Aufnahmen zu „Imagine“: Phil Spector im Studio, Klaus Voormann am Bass, Alan White am Schlagzeug, George Harrison an der Gitarre. Lennon spielt am Klavier (nicht am weißen Flügel) die Urfassung des Liedes und nimmt einen Schluck Dosenbier.

Ein verwirrter Hippie-Fan, der glaubt, Lennon hätte seine Songs für ihn geschrieben, steht vor dem Portal, und Lennon erklärt ihm, dass diese Stücke nur von ihm (und Yoko) handeln, und in der Küche geben sie dem Jungen etwas zu essen.

In New York residiert das Paar illuster in einer Hotelsuite und albert vor der Freiheitsstatue herum – ein Vorgriff auf den Umzug. In der Rückschau kommentieren Yoko Ono, Julian Lennon, der Autor Ray Connolly, der Radiomann Elliot Mintz, der Galerist John Dunbar und andere Zeugen jenes Jahr nach dem Ende der Beatles, als die Zukunft weit offen schien. Und Lennon beides war: der Sentimentale („Jealous Guy“, „Oh Yoko!“, „Oh My Love“) und der Höhnische („Crippled Inside“, „How Do You Sleep?“). Am Ende des Jahres schalteten Lennon und Ono eine Anzeige in der „New York Times“ und plakatierten in der Stadt: „Happy Xmas (War is Over)“. Sie nahmen zu Recht an, dass alles, was sie taten, irgendwie bedeutsam war. (Universal)


ÄHNLICHE KRITIKEN

John Lennon :: Imagine – The Ultimate Collection

Die letztgültige Edition sowie zwei Filme auf DVD und ein Bildband

Harry Benson :: The Beatles - On The Road 1964-1966

Ringo Starr :: Ringo 2012


ÄHNLICHE ARTIKEL

Ringo Starr: „Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass irgendein Bastard John getötet hat“

Ringo Starr erinnert sich an die Zeit, als sein Freund und Kollege, Beatles-Musiker John Lennon, getötet wurde.

John Lennon kürte den schlechtesten Beatles-Song

Von Lennon gehasst, von Harrison gemocht, von McCartney kommentiert mit „Macho-Song“: „Run For Your Life“ war ein Lied, über das die Beatles sich nicht einig werden konnten

Verlorenes „Beatles“-Material von 1965 in einem Brotkasten gefunden

Die Aufnahme wurde während der Räumung eines Hauses gefunden und präsentiert unter anderem ein Interview von 1965.


Schon
Tickets?

Ringo Starr: „Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass irgendein Bastard John getötet hat“

Ringo Starr erinnert sich an die Zeit, als John Lennon erschossen wurde. Der Musiker wurde am 8. Dezember 1980 vom einem besessenen Fan ermordet. Mark Chapman hatte Lennon vor  dessen Residenz in Manhattan aus nächster Nähe getötet – der Beatles-Star wurde mit vier Kugeln hingerichtet. In einem Interview mit dem US-ROLLING-STONE eröffnete Starr nun, wie er diese Zeit wahrgenommen hat: „Als John von uns ging, war ich auf den Bahamas. Ich bekam einen Anruf von meinen Stiefkindern in L.A., die sagten, dass etwas mit John passiert ist“, erklärte er. „Und dann riefen sie an und sagten: ,John ist tot‘. Und ich wusste…
Weiterlesen
Zur Startseite