Grant Gee Joy Division



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In Manchester suchten Joy Division „Schönheit in einer hässlichen Stadt“, wie Bernard Sumner treffend formuliert. Der Dokumentarfilm von Grant Gee spürt dem Geheimnis der bahnbrechenden Band nach, die magischen Orte (Factory et al) werden besucht, die entscheidenden Protagonisten befragt. TV- und Konzert-Ausschnitte ergänzen das Bild, und natürlich dreht sich fast alles um Ian Curtis, seine Epilepsie-Anfälle, Suizidversuche- und die Ahnungs- und Hilflosigkeit seiner Kollegen. Als sich der Sänger 1980 umbrachte, machten sie stur weiter, aber Peter Hook fragt sich noch heute: „What could have been?“ Ein meist unsentimentaler, gerade deshalb bewegender Film.


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