Freiwillige Filmkontrolle


Julia Jacklin Crushing


Transgressive/PIAS


von

Gleich in den ersten beiden Songs ihrer gefühlsintensiven zweiten Platte erzählt Julia Jacklin von ihrem Körper. „I don’t want to be ­touched all the time/ I raised my ­body up to be mine“, singt die Australierin in „Head Alone“. Der Kopf will nicht ruhen.

„Crushing“ ist die intime, manchmal gar gespenster­hafte Lebens­beichte einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst, die zum Sonnenuntergang Zuflucht in einem Kornfeld sucht und hier mit geschlossenen Augen, aber wachen Geistes den Tag vorüberziehen lässt. Ein stiller Widerstand gegen den sozialen Druck, (sich selbst) zu feiern.

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Produzent ­Burke Reid (Courtney Barnett) sorgte für die intime Studio­atmosphäre, bei der man noch ­jede gezupfte Saite und jedes Seufzen hört.


So arbeiteten die Beatles am „Weeping Sound“ für das White Album

Der Text zu Harrisons erstem großen Beatles-Song entstand aus einem Zufall. Harrison hatte den Großteil der Musik schon auf dem Indien-Trip von Februar bis April 1968 geschrieben, machte sich aber erst nach seiner Rückkehr auf die Suche nach den passenden Worten. Inspiriert von den Theorien des "I Ging" zog er im Haus seiner Eltern ein Buch aus dem Regal, schlug eine Seite auf und schrieb einen Text zu den ersten Worten, die ihm ins Auge fielen. Es war "gently weeps" - und stammte vermutlich aus dem Gedicht "Rain on the Roof" von Coates Kinney, in dem sich die Zeile befindet:…
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