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Motörhead Under Cöver


Es wäre ein fulminanter Festakt geworden, hätten Motörhead ihr Covers-Album aufgenommen, als sie wichtig und stilbildend waren, vor fast 40 Jahren mithin, in einer Session. Ein paar Tracks auf dieser Compilation lassen den alten Furor noch erahnen, andere stöhnen unter metallischem Ballast, tönen bleiern.

Bowies „Heroes“ gewinnt durch den Entzug von Pathos, „God Save The Queen“ ist bloß brav nachgespielt, „Jumpin’ Jack Flash“ wirkt durch Lemmys rachitischen Gesang kraftlos, wohingegen „Sympathy For The Devil“ durch ebendiesen eine merkwürdig gruselige Note bekommt. (Silver Lining)

 


Die besten Metal-Alben aller Zeiten: Metallica - „Master Of Puppets“

Thrash-Metal mit melodischer Raffinesse ist möglich. Metallicas Vorgänger „Ride The Lightning“ lieferte den Beweis. Aber erst hier gelang das Experiment vollständig. Im Schmelztiegel lag eine perfekte Legierung aus bedrückend harmonischem Schönklang und brachial auftrumpfendem, dennoch filigranem Riff-Bolzertum. Das ist bereist instrumental so spannungsreich, komplex und dennoch eingängig, dass eine Stimme kaum nötig gewesen wäre, und das überirdisch schöne „Orion“ kommt dann auch tatsächlich sehr gut ohne aus. Aber wie James Hetfield bei „Battery“, dem Titelstück oder bei „Welcome Home (Sanitarium)“ die Hooklines grandios zerknurrt mit seinem Massenmörderorgan, das hat die gesamte Genrewelt umgehauen und nachhaltig beeinflusst. Lesen Sie auch: Die…
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