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Mumford & Sons Delta


Der griechische Buchstabe Delta wird in der Mathematik als Differenzsymbol verwendet, in der Elektrotechnik steht er für den Verlustwinkel. Nicht die besten Vorzeichen für das vierte Album von Mumford & Sons, das sich mit den „4 Ds: death, divorce, drugs, depression“ befasst. Doch das eigentliche Drama sind die deplatzierten Produzentenkunstgriffe von Paul Epworth, der schon bei Coldplays „Ghost Stories“ für den Gruselfaktor sorgte.

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Das auf „Wilder Mind“ (2015) fehlende Banjo kommt zwar wieder vor, man erkennt es aber oft gar nicht (­kontraproduktive Klangmodifikation). Von dem erhabenen Folk des Debüts, „Sigh No ­More“ (2009), ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Stattdessen gnadenlos aufmontierter Stadionsound (der schon die Single „Guiding Light“ bedauerlich egal klingen lässt), unsägliche Beats und glossy Pop-Accessoires. Dem akustisch-filigranen „The Wild“ gelingt es, sein unnötig monumentales Finale abzufedern, und auch das herz­ergreifende „October Skies“ lässt ­erahnen, wie viel Potenzial von der restlichen Produktion eliminiert ­wurde. (Universal)


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