Search Toggle menu

Mumford & Sons Delta


Der griechische Buchstabe Delta wird in der Mathematik als Differenzsymbol verwendet, in der Elektrotechnik steht er für den Verlustwinkel. Nicht die besten Vorzeichen für das vierte Album von Mumford & Sons, das sich mit den „4 Ds: death, divorce, drugs, depression“ befasst. Doch das eigentliche Drama sind die deplatzierten Produzentenkunstgriffe von Paul Epworth, der schon bei Coldplays „Ghost Stories“ für den Gruselfaktor sorgte.

Mumford & Sons – Delta jetzt bei Amazon.de bestellen

Das auf „Wilder Mind“ (2015) fehlende Banjo kommt zwar wieder vor, man erkennt es aber oft gar nicht (­kontraproduktive Klangmodifikation). Von dem erhabenen Folk des Debüts, „Sigh No ­More“ (2009), ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Stattdessen gnadenlos aufmontierter Stadionsound (der schon die Single „Guiding Light“ bedauerlich egal klingen lässt), unsägliche Beats und glossy Pop-Accessoires. Dem akustisch-filigranen „The Wild“ gelingt es, sein unnötig monumentales Finale abzufedern, und auch das herz­ergreifende „October Skies“ lässt ­erahnen, wie viel Potenzial von der restlichen Produktion eliminiert ­wurde. (Universal)


Die ultimativen 20: Hier ist die Oster-Playlist

Es würde vielleicht nicht jeder den Billy-Joel-Song „The Downeaster Alexa“ in einer Oster-Playlist durchgehen lassen. Die Qualifikation der folgenden 20 Titel dürfte allerdings unstrittig sein. 01. Nat King Cole – „Easter Sunday Morning“ 02. UNKLE feat. Thom Yorke – „Rabbit In Your Headlights“ 03. Iron & Wine – „Rabbit Will Run“ 04. Joanna Newsom – „Jackrabbits“ 05. Sufjan Stevens – „Enjoy Your Rabbit“ 06. Animal Collective – „Who Could Win A Rabbit“ 07. Florence + The Machine – „Rabbit Heart (Raise It Up)“ 08. Captain Beefheart & His Magic Band – „A Carrot Is As Close As A Rabbit Gets…
Weiterlesen
Zur Startseite