Nile Rodgers & Chic It’s About Time


Chic waren immer mehr Projekt als Band. Neben Nile Rodgers und seinem Bass-Partner Bernard Edwards spielten wechselnde Musiker, und Rodgers konnte entsprechend auch nach Edwards Tod 1996 Chic als Live-Band weiterführen. In diesem Sinne fügt sich „It’s About Time“ nach 26-­jähriger Album­-Abstinenz nicht so über­raschend fein in den Chic-­Katalog ein.

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Rodgers ist ja einerseits einer der großen Songwriter und Produzenten der Popgeschichte (Sister Sledge, ­Bowie, Madonna, Daft Punk!). Andererseits besitzt er ja nun mal auch diesen unverwechselbaren Gitarrensound – gleich mit dem ersten scharfen Klingeln fängt die Disco­kugel an zu strahlen.

Die Produktion fällt natürlich bis zur Neuauflage von „I Want Your Love“ mit Lady Gaga wuchtiger aus. Aber innen drin lebt der patentierte, elegant lebensfrohe Disco-Soul. Und der geht mal – wie in „Till The World Falls“ mit Mura Masa – in Richtung EDM-Dancefloor, mal – im massiven „Sober“ mit Sänger Craig David und Rapperin Stefflon Don – mehr zum HipHop oder, in „State Of Mine (It’s About Time)“, in super­luftigen Jazz-Funk. (Universal)

Kooperation
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Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Seit September 2011 hat man nicht viel gehört von Michael Stipe. Gesehen hat man ihn schon: bei Patti-Smith-Konzerten, in Berliner Galerien und Bars, bei der New Yorker Fashion Week und einmal auch in einem Raum mit seinen ehemaligen Kollegen – ausgerechnet in Athens/Georgia, wo 1980 die Weltkarriere von R.E.M. begann. Im November 2013 sprangen Bassist Mike Mills und Schlagzeuger Bill Berry im kleinen 40 Watt Club auf die Bühne, um mit Gitarrist Peter Buck „(Don’t Go Back To) Rockville“ zu spielen. Stipe stand etwas abseits im Publikum und sah zu. Das Verlangen mitzumachen hatte er nicht. Selbst enge Vertraute der…
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